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Dacia Sandero Kompakt-Kleider für den Logan

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Renault-Konzern setzt erneut auf die Dacia-Karte. Im Juni 2008 will das Unternehmen nun auch die Schrägheck-Limousine Sandero in Europa auf den Markt bringen.

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Das Modell, das zunächst in Brasilien entwickelt wurde und derzeit nur für Südamerika produziert wird, könnte früheren Presseberichten zufolge etwa 8.000 Euro kosten. Offizielle Preise für Europa nannte Renault auf Anfrage nicht.

Schrägheck-Baureihe für Europa

Der Sandero für den europäischen Markt ist 4,02 Meter lang und für fünf Personen konzipiert. Renault selbst beschreibt das Modell „als eine Kombination aus Funktionalität, üppigem Raumangebot und Robustheit“. In Europa wird es mit bekannter Renault-Motorentechnik ausgestattet, die bereits die bisher verfügbaren Modelle Logan und Logan MPV antreibt. Zur Wahl stehen die Benziner 1.4 MPI und 1.6 MPI (55 kW/75 PS und 64 kW/87 PS) sowie der Diesel 1.5 dCi in den Leistungsstufen mit 50 kW/68 PS und 63 kW/86 PS. Die Common-Rail-Diesel stoßen Renault zufolge nur 120 g/km CO2 aus.

Logan-Derivat

Das Fahrwerk des Sandero orientiert sich wie das Konzept der passiven Sicherheit am Schwestermodell Logan. Das Fahrwerk besteht aus einer Kombination von McPherson-Vorderachse und H-förmiger Verbundlenker-Hinterachse mit separaten Schraubenfedern und Stoßdämpfern. Die höheren Ausstattungsvarianten sind mit einer hydraulischen Servolenkung ausgestattet.

Plus beim Platz

Punkten soll der Dacia Sandero mit seinem Platzangebot. Im Kofferraum stehen 320 Liter Kofferraumvolumen nach VDA-Norm zur Verfügung, das auf 1.200 Liter wachsen kann. Für den europäischen Sandero investierte der Renault-Konzern 147 Millionen Euro in die Entwicklung und Produktion im rumänischen Pitesti. Ziel der Entwickler des Sandero sei ein hohes Qualitätsniveau gewesen, heißt es bei Renault.

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