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Leichtbau-Gipfel 2015 Konstruktiver Leichtbau der Zukunft

| Redakteur: Thomas Günnel

Einen Ausblick auf den konstruktiven Leichtbau der Zukunft mittels Multi-Disziplinärer Optimierung gab beim Leichtbau-Gipfel 2015 in Würzburg Dr. Lars Fredriksson von Altair.

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Dr. Lars Fredriksson von Altair gab beim Leichtbau-Gipfel 2015 in Würzburg einen Ausblick auf den konstruktiven Leichtbau der Zukunft mittels Multi-Disziplinärer Optimierung.
Dr. Lars Fredriksson von Altair gab beim Leichtbau-Gipfel 2015 in Würzburg einen Ausblick auf den konstruktiven Leichtbau der Zukunft mittels Multi-Disziplinärer Optimierung.
(Foto: Stefan Bausewein)

Entwicklungsprozesse verändern sich mit den an die Bauteile gestellten Anforderungen. Neue Techniken, Prozesse und Methoden müssen entsprechend bedacht werden – und in die Entwicklung einfließen können. Berechnungen und die numerische Optimierung als Gestaltungs- und Auslegungswerkzeug sind dabei laut Dr. Fredriksson auch künftig wichtig. Eine signifikante Rolle nehme dabei die sogenannte Multi-Disziplinäre Optimierung (MDO) ein. Mittels MDO lässt sich das Systemverhalten vorhersagen, auch wenn das System unterschiedlich belastet wird. Fredriksson verdeutlichte an Beispielen, wie sich die Auswirkungen unterschiedlicher Lasten ermitteln lassen. Ein großer Vorteil der Methode ist demnach, dass sich sämtliche Auswirkungen auf das System analysieren lassen, um das System auf bestimmte Ziele hin zu optimieren. Außerdem könne man mittels MDO die Auswirkungen unterschiedlicher Design-Entscheidungen durchspielen.

Abhängigkeiten zwischen Gewicht und Leistung lassen sich laut Fredriksson sehr schnell bewerten. Er verdeutlichte das am Beispiel des Kleberauftrages an Strukturteilen einer Pkw-Plattform. Der Zusammenhang zwischen Torsionssteifigkeit und Kleberauftrag führte im Beispiel zu einer reduzierten Werkstoffmenge und in der Folge geringerem Gewicht und geringeren Kosten.

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