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Zulieferer Konzepte für einen sicheren Fahrzeuginnenraum

Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Die Kooperation zwischen ZF und Faurecia nimmt Fahrt auf: Zur IAA 2017 realisierten die beiden Unternehmen ein erstes gemeinsames Sitzkonzept. In den kommenden Jahren soll das „Cockpit 2025“, ein Systemansatz für einen komfortablen und sicheren Innenraum, entstehen.

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Die Zusammenarbeit von ZF und Faurecia geht voran: Zur IAA realisierten die Unternehmen ihr erstes gemeinsames Sitzkonzept.
Die Zusammenarbeit von ZF und Faurecia geht voran: Zur IAA realisierten die Unternehmen ihr erstes gemeinsames Sitzkonzept.
(Bild: ZF)

Im Rahmen der im Mai 2017 beschlossenen Kooperation zwischen ZF und Faurecia zeigen sich erste Ergebnisse: ein Konzeptsitz, der bereits zur IAA 2017 realisiert wurde. Ziel der Zusammenarbeit beider Unternehmen ist laut ZF ein „Cockpit 2025“, das den Übergang zum autonomen Fahren gemäß der Level 3 und 4 und höher erleichtern und den Fahrzeuginnenraum komfortabler und sicherer machen soll.

Der Sitz soll drei unterschiedliche Positionen des Fahrers erlauben: die Fahrposition, eine Relax-Position und eine „Work-Position“, in der der Sitz leicht in Richtung Kabinenmitte gedreht ist. Die neukonstruierte Rückenlehne des Sitzes beinhaltet die Anbindungspunkte des Fahrergurtes. Der aktive Gurtstraffer ACR 8 soll haptische Signale an den Fahrer senden können, womit sich das Gurtsystem in das HMI (Human Machine Interface) des Fahrzeuges einbinden lässt. Zudem ist der von ZF entwickelte „Advanced Far Side Airbag“ in den Sitz integriert. Er soll Kopf und Hals des Fahrers im Falle eines Aufpralls von der dem Fahrer abgewandten Seite schützen können.

Künftig sollen weitere Etappenziele zum Thema integrierte Sicherheit für den Innenraum erreicht werden. Ein zukunftsweisender Innenraum, der sowohl hoch- wie auch vollautomatisiertes Fahren (Level 3 und Level 4) unterstützt, soll 2022 vorgestellt und angeboten werden.

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