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Continental Kooperation mit Yokohama

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Die Continental AG, Hannover, und die Yokohama Rubber Co Ltd, Tokio, wollen bis Ende März das Gemeinschaftsunternehmen Yokohama Continental Tire Co Ltd, Tokio, gründen.

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Die Continental AG, Hannover, und die Yokohama Rubber Co Ltd, Tokio, wollen bis Ende März das Gemeinschaftsunternehmen Yokohama Continental Tire Co Ltd, Tokio, gründen. Dem unterzeichneten Vertrag zufolge sollen japanische Automobilproduzenten mit Erstausrüstungsreifen beliefert werden, teilte Conti am Dienstag mit. Außerdem hätten die Partner ihre Zusammenarbeit bei der Ausweitung des Reifen-Ersatzgeschäftes für Continental in Japan vereinbart und einen Technologie-Austausch beschlossen. Die Verträge basierten auf einem im Juni 2001 unterzeichneten Letter of Intent, in dem beide Unternehmen eine stärkere Zusammenarbeit in ihrem weltweiten Reifengeschäft vereinbart hätten, hieß es weiter.Die Partner beteiligen sich mit jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture, das mit einem Eigenkapital von 0,86 Mio EUR ausgestattet wird. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Reifen für Pkw, Leicht-Lkw, Lkw und Busse für japanische Automobilhersteller und deren ausländische Produktionsstandorte sowie für koreanische Automobilhersteller liefern. Die Geschäftsführung mit vier Mitgliedern wird paritätisch besetzt. Michael Berger von Conti wird Executive Vice President. Neben drei Büros in Japan sind Niederlassungen in den USA und Deutschland geplant.Mit dieser Vereinbarung können die Partner den Angaben zufolge besser auf die Bedürfnisse japanischer Automobilhersteller reagieren, die ihre Fahrzeuge zunehmend weltweit produzieren. Vom 1. April an wird Yokohama Rubber für Japan Alleinimporteur und Handelspartner von Pkw- und Industriereifen der Marke Continental. Außerdem wird das japanische Unternehmen auch weitere Conti-Marken über sein landesweites Händlernetz verkaufen.Der geplante Technologieaustausch soll die engere Zusammenarbeit bei Reifenproduktion und Reifentechnologie in der NAFTA zur Folge haben. Derzeit würde die Zusammenarbeit bei der Vereinheitlichung von Produktspezifikationen, dem Austausch von Produkten und bei der Reifendistribution erörtert, hieß es.Conti erwarte im Bereich Ersatzgeschäft innerhalb von drei bis fünf Jahren eine Verfünffachung des Absatzes, sagte Sprecher Andreas Meurer am Dienstag auf Anfrage von vwd. Derzeit sei man mit rund 200.000 Reifen pro Jahr noch nicht so groß in Japan. Planzahlen für Gewinn und Umsatz nannte er nicht. Dazu sei es noch zu früh. Für das Erstausrüstungsgeschäft könne noch keine Prognose veröffentlicht werden. Hier müsse man die Verhandlungen abwarten, sagte der Sprecher.