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KSPG weiht neues Werk in Tschechien ein

| Redakteur: Jens Scheiner

Auf einem rund 50.000 m² großen Grundstück in Chabařovice/Tschechische Republik hat die zum Automobilzulieferer KSPG AG gehörende MS Motorservice International GmbH nach einem Jahr Bauzeit eine neue Produktionsstätte für Kleinkolben errichtet, die jetzt offiziell eingeweiht wurde.

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Das neue Werk des Zulieferers verfügt über eine Produktionsfläche von 4.500 m² und beschäftigt aktuell 42 Mitarbeiter.
Das neue Werk des Zulieferers verfügt über eine Produktionsfläche von 4.500 m² und beschäftigt aktuell 42 Mitarbeiter.
(Foto: KSPG)

Das neue Werk verfügt über eine Produktionsfläche von 4.500 m2 und beschäftigt aktuell 42 Mitarbeiter. Im Zuge des Aufbaus der Aktivitäten soll diese Mitarbeiterzahl nach eigenen Angaben bis zum Jahresende auf rund 60 Beschäftigte steigen und im kommenden Jahr abermals erhöht werden. Wie das Unternehmen mitteilte investierte es einen zweistelligen Millionenbetrag in den Neubau. Damit ist der zum Rheinmetall Konzern gehörende Automobilzulieferer KSPG mit insgesamt drei Produktionsstätten im Nordwesten Tschechiens vertreten.

Dazu der Vorstandsvorsitzende der KSPG AG, Horst Binnig: „Dieser Standort an der Elbe gewinnt für uns eine immer stärkere Bedeutung. Mit zukünftig zwölf Millionen Stück produzierten Kolben steht hier eines unserer größten Kolbenwerke auf der Welt und es wird bereits weiter gebaut. Auch Pierburg hat sich mit zwei Erweiterungen inzwischen deutlich vergrößert und als starker Bestandteil der hiesigen Automobilzulieferindustrie etabliert.“ Insgesamt, so Binnig weiter, „hat die KSPG Gruppe seit 2004 rund 130 Millionen Euro oder 3,5 Milliarden CZK in der Region investiert“.

Am neuen Standort in Chabařovice werden nach eigenen Angaben Kolben für den Weltmarkt produziert, die aufgrund ihrer produktionstechnischen Komplexität häufig in vergleichsweise kleinen Serien laufen. Die KSPG Gruppe beschäftigt in der Region Ústí rund 1.200 Mitarbeiter und soll 2015 voraussichtlich einen Umsatz von 360 Millionen Euro (rund 9,7 Milliarden CZK) erzielen.

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