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K 2016 Kunststoffe vielfältig bearbeiten

Redakteur: Thomas Günnel

Der Ausrüster Arburg zeigt auf der K-Messe mehrere Weltpremieren. Die Exponate decken eine große Bandbreite ab: von elektrischen, hybriden und hydraulischen Allroundern, Freeformer für die additive Fertigung und Services und Praxisbeispiele zum Thema Industrie 4.0.

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Die Messe-Exponate decken eine große Bandbreite ab, zum Beispiel elektrische, hybride und hydraulische Allrounder oder Freeformer für die additive Fertigung.
Die Messe-Exponate decken eine große Bandbreite ab, zum Beispiel elektrische, hybride und hydraulische Allrounder oder Freeformer für die additive Fertigung.
(Bild: Arburg)

Für die industrielle additive Herstellung von Kunststoff-Bauteilen zeigt Arburg auf der K-Messe den Freeformer, der das Maschinenprogramm in Richtung individualisierbare Einzelteile, Prototypen und Kleinserien ergänzt. Mit dem sogenannten Kunststoff-Freiformen lassen sich funktionsfähige Kunststoffteile schichtweise aus 3-D-CAD-Daten aufbauen. Einer der wichtigsten Vorteile des Freeformers gegenüber herkömmlichen Verfahren liegt laut Unternehmen darin, dass das System qualifizierte günstige Kunststoffgranulate verarbeiten kann, wie sie auch beim Spritzgießen eingesetzt werden. Dazu zählen PA, ABS, PC und TPU sowie Blends dieser Materialien mit speziellen Eigenschaften.

Der Freeformer verfügt etwa über einen optimierten Bauraum mit verbesserter Luft- und Temperaturführung. Optional ist ein Materialtrockner erhältlich, der in die Maschinensteuerung integriert ist. Zudem steigerten sich die Standzeiten des Austragssystems deutlich. Auf der Messe stellt das Unternehmen auf drei Freeformern neue Anwendungen, Materialien und Bauteile vor. Als Fertigungssystemlieferant bietet das Unternehmen neben Spritzgießmaschinen auch Konzepte für die Automation. Der Großteil der Exponate ist entsprechend mit Robotsystemen ausgestattet, vom einfachen Picker bis zum Sechs-Achs-Roboter mit Selogica-Bedienoberfläche und komplexer Turnkey-Anlage. Im Bereich der linearen Multilift Robot-Systeme präsentiert der Ausrüster zudem eine Neuheit.

Speziell für die Verpackungsindustrie ist als Weltpremiere eine innovative Würfeltechnik zu sehen. Anspruchsvoll ist auch das Zwei-Komponenten-Spritzgießen einer Armbanduhr aus zwei verschiedenen Flüssigsilikonen inklusive Montage des Uhrgehäuses. Ein weiteres Highlight ist eine schnelllaufende Anwendung für die Medizintechnik, bei der ein elektrischer Allrounder 470 A in Reinraumausführung zum Einsatz kommt. Auf der Messe fertigt zudem ein Allrounder „470 E Golden Electric“ mit 1.000 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 290 ein technisches Bauteil.

Arburg auf der K-Messe: Halle 13, Stand A13-1, A13-2

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