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Konzeptfahrzeug Kyocera Moeye: Kinoleinwand statt Armaturenbrett

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Jens Scheiner

Bereits 2019 hat Kyocera einen Roadster mit zukunftsweisenden Display-Konzepten präsentiert. Jetzt kommt mit Moeye das zweite Concept Car, das innen etwa ein 1,2 Meter großes Riesendisplay bietet.

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Kyocera hat nach einem sportlichen Roadster nun ein weiteres Konzeptfahrzeug namens Moeye vorgestellt.
Kyocera hat nach einem sportlichen Roadster nun ein weiteres Konzeptfahrzeug namens Moeye vorgestellt.
(Bild: Kyocera)

Kyocera kennen viele in Deutschland vornehmlich als Hersteller von Bürogeräten. Doch die Japaner produzieren auch für die Automobilindustrie, unter anderem optische Komponenten wie Kameras und Displays. Welche Möglichkeiten Techniken aus diesem Bereich für autonome Fahrzeuge der Zukunft bieten könnten, will Kyocera mit dem Konzeptfahrzeug Moeye demonstrieren.

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Kyocera Moeye: Außen Retro, innen futuristisch

Äußerlich kommt die Studie wie ein Oldtimer daher, der Elemente unterschiedlicher Fahrzeugikonen vereint. Auffällig modern sind jedoch das LED-Innenleben der Rundscheinwerfer oder miniaturisierte Außenspiegel, die Kameras beherbergen.

Trotz gewisser Retro-Elemente gibt sich der Innenraum betont futuristisch, was unter anderem der Verzicht auf Lenkrad, Getriebeschalthebel sowie auf Schalter und Knöpfe unterstreicht. Das Lenkrad ist verzichtbar, da der Moeye seinen Weg selber findet. Schalter erübrigen sich, da die vielseitigen Infotainment-Funktionen auf einem sich über die komplette Breite des Armaturenbretts spannendes Display bedienen lassen. Auf ganze 1,2 Meter bringt es die Hochleistungs-Flüssigkristallanzeige, auf der Schaltflächen nicht nur optisch erscheinen, sondern durch kleine Vibrationen auch haptische Rückmeldung geben.

Auf dem Riesendisplay lassen sich Informationen vom Fahrzeug, Verkehr, Navigation, dem Audiosystem oder zum Wetter anzeigen. Wer möchte, kann alternativ den Blick durch die Windschutzscheibe vergrößern, indem ein ergänzendes, künstliches 3D-Bild der Straße aufs Dashbord sowie auf Zusatzdisplays in den A-Säulen projiziert wird.

Virtueller Roboter nimmt Sprachbefehle entgegen

Außerdem bietet das Moeye-Konzept einen kleinen Begleiter namens Mobisuke, der als Roboterfigur in die Windschutzscheibe projiziert und unter anderem Sprachbefehle entgegennimmt. Optisch erinnert der kleine Helfer an den Roboter Eve aus dem Disney-Animationsfilm Wall-E.

Als weitere Besonderheit bietet Moeye zudem eine LED-Innenbeleuchtung mit sogenannter Ceraphic-Technologie. Diese soll für ein biologisch freundlicheres Licht sorgen, das dem Spektrum des Sonnenlichts näher als herkömmliche LEDs kommt. Zudem setzt das Audiosystem für eine angenehme Hörumgebung auf piezo-integrierte Vibrationslautsprecher.

Darüber hinaus sollen auch ein Duftautomat mit fünf Parfüms sowie künstliche Kristalle in den Türinnenverkleidungen und der Mittelkonsole für Wohlbefinden sorgen.

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