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Eisenmann Lackieranlage für FAW-VW

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der Anlagenbauer Eisenmann baut für das chinesischen Joint Venture von Volkswagen mit FAW einer kompletten Lackieranlage im Wert von rund 130 Millionen Euro.

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Das sei der größte Einzelauftrag, den man bisher in China habe einfahren können, teilte das Böblinger Unternehmen am Donnerstag mit. Die Lackiererei ist für ein neues Werk von FAW-VW im südchinesischen Foshan bestimmt. Dort sollen ab 2013 die ersten Fahrzeuge vom Band laufen.

Zum Lieferumfang des Auftrags gehören Vorbehandlung/Kathodische Tauchlackierung, die Nahtabdichtung und alle Lackierkabinen sowie ein energiesparendes Konzept für die Hallenbelüftung. Zum Einsatz kommen die aktuellen Eisenmann-Produkte. Dazu gehört das E-Shuttle, eine flexible fördertechnische Lösung für den Vorbehandlungsprozess. Seit der Markteinführung vor rund eineinhalb Jahren hat das Unternehmen laut eigener Angaben rund 220 E-Shuttles für den Betrieb in sieben Produktionsstätten verkauft.

Eisenmann hatte erst Anfang August seine Präsenz in China ausgebaut und die die beiden Firmen Hightec Technology & Engineering und Kunshan Hightec Machinery Engineering übernommen. Mit den beiden Anbietern für Oberflächentechnik wollen die Böblinger ihre Fähigkeit steigern, Großprojekte in China abzuwickeln.

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