Elektromobilität

Ladestandard-Initiative: Innogy tritt „CharIN“ bei

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Das Combined Charging System (CCS) kombiniert den Typ-2-Stecker fürs Wechselstromladen mit der Combo-2-Kupplung zur Gleichstromladung.
Das Combined Charging System (CCS) kombiniert den Typ-2-Stecker fürs Wechselstromladen mit der Combo-2-Kupplung zur Gleichstromladung. (Bild: Sabine Muench)

Innogy ist neues Mitglied der Industrie-Initiative CharIN, die das Combined Charging System (CCS) zum einheitlichen globalen Ladestandard ausbauen möchte. Die RWE-Tochter wird an der technologischen Entwicklung des Ladesystems mitarbeiten.

Innogy SE ist nun Teil der Initiative CharIN: Diese sitzt in Berlin und wurde unter anderem von VW, BMW, Daimler und Opel gegründet – und setzt sich für das Combined Charging System als einheitlichen Ladestandard ein. CCS kombiniert den Typ-2-Stecker fürs Wechselstromladen mit der Combo-2-Kupplung zur Gleichstromladung. Die EU hat dieses System per Richtlinie im Jahr 2014 als europäischen Standard festgelegt. Der Energiekonzern ist das 100. Mitglied der Initiative und wird sich an der technologischen Entwicklung des CCS als offenen und anerkannten Hochleistungs-Standard beteiligen.

Das Combined Charging System als Standard

CCS ist laut CharIN aktuell die einzige Technologie, die alle Ladeszenarien in einem Produkt abbilden kann. Fahrern von Elektrofahrzeugen kann mithilfe von CCS die Normal- oder Schnellladung mit Wechsel- oder Gleichstrom zur Verfügung gestellt werden. Die grundlegenden Ziele der Initiative sind es, CCS zum weltweiten Standard für das Laden von Elektrofahrzeugen zu etablieren. Zudem soll ein Zertifizierungssystem für Hersteller entstehen, die CCS für ihre Produkte nutzen.

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