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Motorsport Engineering Lamborghini prüft GTE-Version des Huracan

| Autor / Redakteur: Harald Gallinis / Wolfgang Sievernich

Der italienische Fahrzeughersteller Lamborghini könnte mit einer Werksversion des Huracan auch in die Hersteller dominierte GTE-Klasse einsteigen.

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Lamborghini prüft eine Werksversion des Huracan für die GTE-Klassen.
Lamborghini prüft eine Werksversion des Huracan für die GTE-Klassen.
(Bild: Manfred Muhr)

Der italienische Sportwagenhersteller Lamborghini prüft zurzeit eine Erweiterung seiner Motorsportaktivitäten in der GTE-Kategorie. Nach mehreren übereinstimmenden Berichten könnte neben BMW ab 2018 ein weiterer Hersteller in der mit vielen Werksfahrzeugen besetzten Klasse debütieren. Der italienische Rennfahrzeughersteller Dallara soll bereits an der Entwicklung eines Aerodynamikpakets arbeiten.

Im Wettbewerb mit Ferrari & Co

Lamborghini ist seit zwei Jahren mit dem Modell Huracan in den GT3-Klassen und Serien aktiv und hat eine eigene Kundensportabteilung aufgebaut. In Amerika laufen sowohl das GT3-Engagement in der GTD-Klasse der Weather Tech-USCC-Serie als auch der nordamerikanische Markenpokal im Rahmen der IMSA, die als Top-Serie an das ACO-Reglement angelehnt hat. Eine GTE-Version könnte dem Hersteller weitere Optionen in Richtung der Europäischen Le Mans Serie, der Asiatischen Le Mans Serie und der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft eröffnen.

In der GTE-Klasse treten zurzeit Werks- und Kundensportfahrzeuge unterschiedlicher Hersteller gegeneinander an. Dazu gehören Aston Martin, Ford, Porsche, Ferrari, Corvette und ab 2018 auch BMW.

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