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Neue Modelle Land Rover Discovery Sport: Der Familienliebling

| Redakteur: Julia Mauritz

Ab dem 28. Februar steht der zweite Vertreter der Discovery-Modellreihe im Handel. Verkaufsargumente sind für den Importeur vor allem seine hohe Variabilität und die 5+2-Sitzkonfiguration.

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Der neue Land Rover Discovery Sport macht eine gute Figur.
Der neue Land Rover Discovery Sport macht eine gute Figur.
(Foto: Landrover)

Land Rover ordnet seine Produkte neu: Der britische Hersteller konzentriert sich künftig auf drei Modellfamilien, unter die er alle seine aktuellen und künftigen Fahrzeuge subsumiert. „Die Range-Rover-Modellfamilie steht für Luxus und höchsten Komfort, die Defender-Familie für Hardcore-Offroad und die Discovery-Familie für robuste Vielseitigkeit“, erklärt Peter Modelhart, Geschäftsführer von Jaguar Landrover Deutschland, im Gespräch mit dem »AI«-Schwestermagazin »kfz-betrieb«.

Mit dem neuen Discovery Sport, der den Freelander beerbt, geht am 28. Februar der zweite Vertreter der Discovery-Familie an den Start. Zugleich ist es das erste Land-Rover-Modell der neuen Fahrzeuggeneration des britischen Herstellers – die aktuelle Generation seines großen Bruders Discovery gibt es bereits seit 2004. „Der Discovery Sport ist mit seiner 5+2-Sitzkonfiguraton und seinem großzügigen Platzangebot unser vielseitigstes Kompakt-SUV“, stellt Peter Modelhart die Vorzüge heraus.

Land Rover Discovery Sport: Der Familienliebling
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Ob es dem Discovery Sport gelingen wird, in Deutschland den Absatz des Range Rover Evoque zu toppen, der 2014 mit gut 5.700 Neuzulassungen der Bestseller des britischen Geländewagenspezialisten war, wagt Modelhart nicht zu prognostizieren: „Der Evoque hat als Fahrzeugkonzept einen unglaublichen Erfolg. Ob man so etwas replizieren oder gar toppen kann, ist schwer vorauszusagen.“

Stolze 90 Prozent der Evoque-Käufer sind Neukunden. Beim Discovery Sport rechnet er mit einer Eroberungsquote von 70 Prozent. Neben den Freelander-Umsteigern hat Modelhart vor allem freizeitorientierte Fahrer und Familien im Visier, die gerne sportlich unterwegs sind und gleichzeitig viel Wert legen auf ein großzügiges Platzangebot. Auch im Flottenmarkt sieht der Geschäftsführer gute Absatzchancen. „Wir gehen davon aus, dass sich die Käufer des Discovery Sport deutlich von denen des Evoque unterscheiden werden.“

Listenpreis startet bei 32.250 Euro

Die Konkurrenz, gegen die der Discovery Sport antritt, ist hart: Audi hat das Einstiegsmodell seines Premium-Kompakt-SUVs Q3 genauso knapp unter 30.000 Euro eingepreist wie BMW seinen X1. Der Listenpreis des Discovery Sport mit Frontantrieb, der ab dem Sommer verfügbar sein soll, startet hingegen bei 32.250 Euro. Für die sofort verfügbaren Allradversionen müssen die Käufer mindestens 34.400 Euro hinblättern.

Neben dem gelungenen Design dürfte vor allem die hohe Praktikabilität ein schlagendes Verkaufsargument für den Briten sein: „Der Discovery Sport ist das einzige Fahrzeug unter 4,6 Metern Länge, das 5 +2 Sitze hat“, unterstreicht Modelhart.

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