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Motorsport Engineering Le Mans 2015: Doppelsieg für Porsche

Autor / Redakteur: Ampnet / Jens Scheiner

Was 2014 bei ihrer Rückkehr noch nicht gelang, vollbrachten die Schwaben in diesem Jahr: Porsche feierte bei den 24 Stunden von Le Mans einen Doppelsieg vor den in ihre Schranken gewiesenen Audi.

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Porsche feierte heute bei den 24 Stunden von Le Mans einen Doppelsieg vor den in ihre Schranken gewiesenen Audi.
Porsche feierte heute bei den 24 Stunden von Le Mans einen Doppelsieg vor den in ihre Schranken gewiesenen Audi.
(Foto: Porsche)

Mit ihrem weißen Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 19 tragen sich Nico Hülkenberg (D), Earl Bamber (NZ) und Nick Tandy (GB) in die Annalen des berühmten Motorsport-Klassikers ein und brachten den Mythos Porsche zurück an die Sarthe.

Wie so häufig zuvor entschied die Anzahl der Boxenstopps über Sieg und Niederlage an der Sarthe. Viele kleine Probleme, zum Beispiel mit dem Hybrid-System, führten vor allem in den letzten Stunden des Rennens zu einer Vielzahl von Reparatureinsätzen der Ingolstädter Boxencrew. Die Audi Nummer 7 und 8 wurden dadurch nach hinten durchgereicht und beendeten das Rennen mit zwei beziehungsweise drei Runden Rückstand auf das Sieger-Fahrzeug. Und selbst der Zweite, der rote Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 17, pilotiert von Timo Bernhard (D), Mark Webber (AUS) und Brendon Hartley (GB), lag am Ende des Rennens eine Runde zurück.

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Perfektes Rennwetter

Spielte in den letzten Jahren das wechselnde Wetter stets eine mitentscheidende Rolle auf dem „Circuit des 24 Heures“, hatte der Wettergott in diesem Jahr keine Lust dazu, das Fahrerfeld durcheinander zu würfeln. So konnten die LMP1-Prototyp-Boliden bei sonnigem oder bedecktem Himmel ihre Runden abspulen. Erst unmittelbar vor dem Ende – um 14.45 Uhr – riskierte der führende Porsche nichts mehr und ließ sich bei aufkommendem leichten Regen mit Intermediates ausstatten. Und sogar die richtigen Regenreifen wurden im hinteren Teil der Box bereitgelegt. Man konnte es sich leisten. Selbst für einen absoluten Sicherheits-Boxenstopp hatten die Schwaben ein ausreichendes Zeitpolster herausgefahren.

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