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Le Mans 2015: Doppelsieg für Porsche

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260.000 Fans an der Strecke

Auch die Fan-Scharen genossen nach vielen regnerischen Jahren das größtenteils trockene Wetter. Insgesamt dürften mehr als 260.000 Menschen die 21 Kurven und unzähligen Tribünen und Camping-Plätze bevölkert haben. Le Mans ist nicht nur ein Rennsport-Mythos. Seit Jahrzehnten ist es für die gesamte Region gleichzeitig auch ein bunter Jahrmarkt. In der Nacht erleuchten die bunten Lichter des Riesenrades und einer Achterbahn die Dunkelheit. Die Eitelkeiten bringen viele VIPs und Berühmtheiten an die Strecke. Auch sie können sich den Lockrufen des Mythos’ Le Mans nicht entziehen.

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Aber was taten die anderen Hersteller neben Porsche und Audi? Sie ließen sich von den beiden Marken des Volkswagen-Konzerns deklassieren: Toyota beendete das Rennen mit den Plätzen 6 und 8 und acht und neun Runden zurück. Neuling Nissan brachte lediglich eins von drei Fahrzeugen ins Ziel: mit 153 Runden Rückstand.

Audi mit Rundenrekord

Audi bleibt die Ehre in der 337. Runde einen neuen Rekord für die schnellste Rennrunde in Le Mans aufgestellt zu haben: Benoit Tréluyer fuhr seinen Audi R18 E-Tron Quattro mit der Nummer 7 in 3 Minuten und 17,476 Sekunden über die 13,629 Kilometer des „Circuit des 24 Heures“. Es dürfte ein schwacher Trost bleiben. Die Ingolstädter waren mit ganz anderen Ambitionen an die Sarthe gekommen und müssen nun ein Jahr hart daran arbeiten, dass 2016 die vier Ringe wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen werden. Und die Szene freut sich bereits jetzt auf die Neuauflage des packenden Duells zwischen Audi und Porsche.

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