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Leichtbau Leichtbaufedern von Audi: Grün und leicht

| Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Fahrwerks-Ingenieure würden die sogenannten ungefederten Massen am liebsten komplett eliminieren. Das geht auch mit Audis neuer Technik nicht – immerhin sinkt das Gewicht deutlich.

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Alles neu: Links die GFK-Feder, rechts ein klassisches Exemplar aus Stahl
Alles neu: Links die GFK-Feder, rechts ein klassisches Exemplar aus Stahl
(Foto: Audi)

Mit Fahrwerksfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) will Audi seine Pkw künftig leichter und komfortabler machen. Ihren Serien-Start dürfte die neue Technik zum Jahresende in der Spritsparversion des gelifteten A6 machen. Weitere Modelle sollen folgen.

Die gemeinsam mit einem Zulieferer entwickelten GFK-Schaubenfedern sollen rund 40 Prozent leichter sein als die gewöhnlichen Exemplare aus Stahl. Das Fahrzeuggewicht sinkt so um 4,4 Kilogramm, wovon die Hälfte auf die sogenannten ungefederten Massen entfällt. Diese haben entscheidenden Einfluss auf den Fahrkomfort. Darüber hinaus versprechen die GFK-Bauteile eine besonders hohe Lebensdauer und nicht zuletzt Bruchfestigkeit. Optisch unterscheiden sich die Kunststoff-Federn durch ihre dickeren Faserstränge und eine geringere Windungsanzahl von Schraubenfedern aus Stahl. Zudem hat Audi die Federn hellgrün eingefärbt.

Die Ingolstädter arbeiten schon länger an GFK-Federn. Ursprünglich sollten sie bereits 2012 im Elektro-Supersportler R8 E-Tron eingesetzt werden, dessen Markteinführung jedoch zwischenzeitlich gestoppt wurde. Auch bei einer Technik-Studie des TT waren sie an Bord.

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