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North American International Auto Show 2015 Leistung im Überfluss in Detroit

| Autor / Redakteur: SP-X / Thomas Günnel

Der amerikanische Automarkt ist wieder auf Vorkrisenkurs. Das merkt man der wichtigsten Automesse des Kontinents an: In Detroit regiert die Gigantomanie.

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Der amerikanische Automarkt ist wieder auf Vorkrisenkurs. Das merkt man der wichtigsten Automesse des Kontinents an: In Detroit scheint das Motto „Größer ist besser“ zu lauten.
Der amerikanische Automarkt ist wieder auf Vorkrisenkurs. Das merkt man der wichtigsten Automesse des Kontinents an: In Detroit scheint das Motto „Größer ist besser“ zu lauten.
(SP-X/Hanne Lübbehüsen )

Darf es etwas mehr sein? 300, 500 oder vielleicht doch mehr als 600 PS? Bei den Leistungsdaten mit denen die Autohersteller auf Amerikas wichtigster Automesse in Detroit (17. bis 25. Januar) um sich werfen, mag manchem schwindelig werden. Und bei den Ausmaßen der gezeigten Fahrzeuge kann man schon mal die Orientierung verlieren. Klingt ganz danach, als wäre jetzt die alte Ordnung wieder hergestellt. Der Autoindustrie geht es auf dem zweitgrößten Markt der Welt wieder richtig gut: Im vergangenen Jahr wurden mit 16,4 Millionen Neuwagen so viel verkauft wie vor der Wirtschaftskrise – besonders gut liefen die „Light Trucks“, worunter Pick-ups und große SUV fallen. Auch für dieses und das kommende Jahr zeigt die Prognose nach oben, wachsender Wirtschaft, geringer Arbeitslosenquote und niedrigem Benzinpreis sei Dank.

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Lust auf große Autos

Gut zwei US-Dollar kostet eine Gallone Benzin derzeit, das sind umgerechnet etwa 0,50 Euro pro Liter. Der günstige Sprit macht den Amerikanern wieder Lust auf große Autos, das haben die Hersteller verstanden: Zum Beispiel sieht Ford Platz für die Hardcore-Version seines Bestseller-Pick-ups: Der besonders robuste F-150 Raptor soll an die 500 PS leisten. Nomen est omen gilt ebenso beim 6,17 Meter langen Nissan Titan, denn natürlich feiern auch die Japaner dem Trend entsprechend Neuauflagen ihrer Pick-ups in Detroit. So auch Toyota mit dem riesigen Tacoma, der allerdings in den USA nur als „midsize“ gilt.

Zierliche SUV aus Deutschland

Deutlich zierlicher und feiner im Auftritt sind die SUV, die die deutschen Hersteller präsentieren – auch wenn sie zu Hause demnächst zu den massigsten Autos zählen, die auf deutschen Straßen fahren: Mercedes zeigt mit dem GLE Coupé die modische Version seiner in GLE umbenannten M-Klasse, der GLE 450 AMG leistet immerhin auch 270 kW/367 PS. Wer es stärker will, kann zur AMG-Ausgabe greifen und 430 kW/585 PS mobilisieren. Audi präsentiert die neue Generation seines Luxus-SUV Q7, die sogar etwas kürzer geworden ist als die vorherige, aber trotzdem mehr Platz bieten soll. Volkswagen will dem US-Publikum mit der Studie Cross Coupé GTE erneut ein speziell auf den US-Geschmack zugeschnittenes Mittelklasse-SUV schmackhaft machen.

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