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Premium aus Japan Lexus IS – Der Hybrid soll es richten

| Autor/ Redakteur: Peter Eck/SP-X / Christian Otto

Die Konkurrenz in der Mittelklasse ist stark: Audi A4, Mercedes C-Klasse oder der 3er von BMW dominieren auf heimischem Boden. Doch Lexus versucht mit der dritten Generation des IS den ungleichen Kampf aufzunehmen. Ein schlagendes Argument könnte das Hybridsystem sein.

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Auch auf dem deutschen Mittelklasse-Markt will Lexus mit der dritten Generation des IS Kunden begeistern. Vor allem die Hybridvariante soll diese überzeugen.
Auch auf dem deutschen Mittelklasse-Markt will Lexus mit der dritten Generation des IS Kunden begeistern. Vor allem die Hybridvariante soll diese überzeugen.
(Foto: Lexus)

Fast acht Jahre nach der Vorstellung der zweiten Generation des Lexus IS bringen die Japaner Ende Juni die neue Auflage der Mittelklasse-Limousine nach Deutschland. Erstmals ist der IS nun auch mit dem aus anderen Toyota- und Lexus-Modellen bekannten Hybridsystem erhältlich. Als IS 300h startet der Viertürer mit dem kombinierten Benzin- und Elektromotor bei 36.700 Euro. Wer es bewährt mag, für den gibt es die viertürige Stufenhecklimousine auch als IS 250 mit V6-Benziner (153 kW/208 PS) ab 34.200 Euro. Damit ist er sogar etwas preisgünstiger als der Vorgänger.

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Mit einem Aufpreis von 2.500 Euro zur Benziner-Version ist die Hybrid-Variante allerdings das interessantere Angebot, für das sich nach Planungen des Lexus-Marketings in Deutschland auch sieben von zehn Käufern entscheiden werden. Im IS 300h sorgt das Hybridsystem für einen Normverbrauch von 4,3 Litern in der Basisversion. Mit 99 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer bei einer Systemleistung von immerhin 164 kW/223 PS hat sich der Mittelklasse-Hybride seine Effizienzklasseneinstufung A+ klar verdient.

Sinnvoll gewachsen

Der neue IS ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewachsen, in der Länge gleich um 8 Zentimeter auf 4,65 Meter, in der Breite nur um einen (1,81 m) und in der Höhe um einen halben Zentimeter (1,43 m). Viel wichtiger jedoch: Auch der Radstand legte um 7 Zentimeter auf jetzt 2,80 Meter zu. Damit bietet der IS jetzt endlich auch auf den Rücksitzen genügend Beinfreiheit. Der Kofferraum fasst akzeptable 450 Liter.

Bei der Gestaltung des IS orientierten sich die Designer an der neuen Lexus-Markenlinie, die bereits bei den größeren Limousinen, dem neuen GS und dem überarbeiteten LS, zu finden ist. Beim IS wird diese vor allem von einem breiten Rumpf mit filigran aufgesetzter Kabine bestimmt. Der Kühlergrill setzt einen weiteren optischen Akzent, gemeinsam mit den L-förmigen LED-Tagfahrleuchten. Im Innenraum geht es ähnlich wie beim größeren Schwestermodell GS aufgeräumt und leicht technisch-unterkühlt zu.

Günstiger Basispreis

Zwar fällt der Basispreis für den IS 300h mit 36.700 Euro recht günstig aus, aber erst die Executive Line (ab 41.300 Euro) verfügt über in dieser Klasse selbstverständliche Ausstattungsmerkmale wie Regensensor, Tempomat, Heckkamera, Sitzheizung oder eine geteilt umklappbare Rücksitzbank. Wer noch mehr Ausstattung will, kann entweder zum F Sport (ab 45.900 Euro) mit adaptivem Fahrwerk und Sportsitzen greifen, oder zur edlen Luxury Line (ab 46.250 Euro) u.a. mit Ledersitzen, elektrisch verstellbarem Lenkrad oder schlüssellosem Zugang.

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