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Elektronik Lidar-Test erleichtert Zulassung von Fahrerassistenzsystemen

| Redakteur: Sven Prawitz

Horiba hat ein Testsystem für Lidar-Sensoren entwickelt. Damit sollen automatisierte Fahrfunktionen schneller als bisher getestet und freigegeben werden.

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Das Horiba-Testsystem für Lidarsensoren projeziert künstliche Objekte, die von den Systemen des Fahrzeugs erkannt werden sollen.
Das Horiba-Testsystem für Lidarsensoren projeziert künstliche Objekte, die von den Systemen des Fahrzeugs erkannt werden sollen.
(Bild: Horiba Europe)

Das neue Testsystem soll in der Lage sein, künstliche Lidar-Objekte zu generieren, um diese gemeinsam mit Kamera und Radar einem Fahrzeug zu präsentieren. Der Hersteller Horiba hat nach eigenen Angaben sein System zum Patent angemeldet und arbeitet in seinem Testcenter in Oberursel bereits mit dem Gerät.

Lidar-Testsystem schließt Lücke zwischen Simulation und Testfahrt

Das zum Patent angemeldete Lidar-Testsystem generiert künstliche Lidar-Objekte und präsentiert diese gemeinsam mit Kamera und Radar einem Fahrzeug.
Das zum Patent angemeldete Lidar-Testsystem generiert künstliche Lidar-Objekte und präsentiert diese gemeinsam mit Kamera und Radar einem Fahrzeug.
(Bild: Horiba Europe)

Das neue Lidar-Testsystem lasse sich ebenfalls an Kundenstandorten implementieren. Mit ihm soll die Lücke zwischen einer aufwändigen Simulationen eines Lidar-Systems und den Testfahrten unter realen Bedienungen im Straßenverkehr geschlossen werden.

„Mit dem neuen Testsystem ermöglichen wir unseren Kunden bereits jetzt die Einhaltung der anstehenden UN-Verordnung für autonomes Fahren nach Level 3 im Bereich Lidar“, sagt André Engelbert, Global Applications Manager CAV. Möglich seien zudem weitere Einsatzgebiete wie zum Beispiel in der Produktqualitätssicherung.

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