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Restrukturierung Lotus baut jede vierte Stelle ab

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Sportwagenhersteller Lotus steht vor tiefgreifenden Einschnitten. Jean-Marc Gales will jede vierte Stelle streichen.

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Lotus-Chef Jean-Marc Gales greift durch und baut jede vierte Stelle ab.
Lotus-Chef Jean-Marc Gales greift durch und baut jede vierte Stelle ab.
(Foto: Lotus)

Mit einem tiefgreifenden Restrukturierungsprogramm will die britische Traditionsmarke Lotus ihr Geschäft wieder auf Kurs bringen. Jede vierte Stelle will der Sportwagenhersteller streichen. Insgesamt sollen 325 Stellen abgebaut werden. Das trifft in erster Linie die Mitarbeiter in Norfolk, wo der Hersteller mehr als 1.000 seiner 1.200 Mitarbeiter beschäftigt.

Er verstehe die Ängste und Sorgen der Mitarbeiter, sagte Lotus-Chef Jean-Marc Gales, der im Mai vom europäischen Zuliefererverband Clepa zum britischen Hersteller wechselte. Allerdings müsse Lotus die Organisation neu aufstellen und Kosten sparen.

Nur so sieht Gales die Chance, dass der britische Kleinserienhersteller, der zur malaysischen Unternehmensgruppe DRB-HICOM gehört, wieder flott wird. Wenn die Neuaufstellung vollzogen sei, werde Lotus schlanker aufgestellt und wettbewerbsfähiger sein, ist Gales überzeugt. Der Fokus des Unternehmens liege weiterhin auf der Produktion von Sportwagen und innovativen Ingenieursdienstleistungen.

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