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Personalie Lotus-Design wieder in britischer Hand

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Die Neuaufstellung des Sportwagenherstellers soll mit bewährten Kräften gelingen. Künftig leitet Russell Carr die Designabteilung, die er bis zu seiner Entmachtung schon einmal führte.

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Russell Carr wird Chefdesigner von Lotus.
Russell Carr wird Chefdesigner von Lotus.
(Foto: Lotus )

Lotus bekommt einen neuen Designchef. Laut einer Mitteilung des Sportwagenbauers übernimmt Russell Carr zum 1. November die Oberhoheit über die Gestaltung der Produkte des englischen Herstellers. Er ist seit 1990 im Unternehmen und hat seither an zahlreichen Designprojekten mitgearbeitet.

Carr folgt in seiner neuen Funktion auf Donato Coco, der die britische Sportwagenschmiede zum 31. Oktober 2014 verlässt. Coco war Anfang 2010 vom damaligen Lotus-Boss Dany Bahar in die Zentrale nach Norfolk geholt und Carr damit letztlich entmachtet worden, wie die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ in ihrer Onlineausgabe schreibt.

Diese Entwicklung macht der seit dem 1. Mai amtierende Lotus-Chef Jean-Marc Gales nun wieder rückgängig. „Russell hat über viele Jahre erwiesenermaßen unverwechselbare und fesselnde Designs für Lotus gezeichnet. Er ist perfekt geeignet, das Designteam zu führen“, sagte er laut Mitteilung.

Lotus Cars baut die leichten Hochleistungssportwagen Evora, Elise und Exige. Neben der Autosparte unterhält die Group Lotus die beiden weiteren Geschäftsbereiche Lotus Engineering und Lotus Motorsport.

Das Unternehmen befindet sich derzeit in einer Überangsphase. Einerseits will Gales unter anderem in Deutschland das Händlernetz ausbauen, um die Verkäufe zu erhöhen. Andererseits will er massiv Mitarbeiter abbauen, um die Kosten in den Griff zu bekommen.

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