Leichtbau Magna und Ford entwickeln Karbon-Hilfsrahmen

Redakteur: Wolfgang Sievernich

Zusammen mit Ford hat Magna einen leichten Hilfsrahmen aus Karbonfaser entwickelt. Verglichen mit Stahl ist der Rahmen mehr als ein Drittel leichter.

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In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt mit Ford hat Magna einen Hilfsrahmen entwickelt, der um 34 Prozent leichter als ein vergleichbarer Stahlrahmen ist.
In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt mit Ford hat Magna einen Hilfsrahmen entwickelt, der um 34 Prozent leichter als ein vergleichbarer Stahlrahmen ist.
(Bild: Magna)

In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt mit Ford hat der Automobilzulieferer Magna einen Hilfsrahmen aus Karbon entwickelt. Der Hilfsrahmen stellt in einem Fahrzeug einen strukturellen und stabilitätsfördernden Bestandteil dar, an dem der Motor und die Radaufhängungen montiert werden. Verglichen mit einem Rahmen aus gestanztem Stahl soll der neu entwickelte Karbonrahmen 34 Prozent leichter sein. Darüber hinaus wurden 45 Stahlteile durch zwei Spritzguss- und vier Metallteile ersetzt, was die Anzahl der verarbeiteten Teile um 87 Prozent reduziert. Die Spritzgussteile werden in der neuen Entwicklung durch Klebstoffe und strukturelle Nieten zusammengefügt.

Der Entwurf entspricht auf Basis von CAE-Analysen (Computer-Aided Engineering) allen Leistungsanforderungen. Prototypen sollen in nächster Zeit Komponententests und Tests auf Fahrzeugebene bei Ford durchlaufen. Besonders interessiert die Forscher das Verhalten des Karbonrahmens auf Korrosion, Steinschlag und Schraubenrelaxation – also das Lösen von Schrauben im Material.

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