Suchen

Cockpit der Zukunft Mahle und Faurecia kooperieren bei Fahrzeuginnenräumen

| Redakteur: Christian Otto

Die beiden Zulieferer Mahle und Faurecia kooperieren künftig beim Thema Thermomanagement in Fahrzeuginnenräumen. Faurecia geht damit nach der Zusammenarbeit mit ZF eine weitere Partnerschaft ein.

Firmen zum Thema

Für das Cockpit der Zukunft muss auch das Thermomanagement neu konzipiert werden. Hier wollen Faurecia und Mahle zusammenarbeiten.
Für das Cockpit der Zukunft muss auch das Thermomanagement neu konzipiert werden. Hier wollen Faurecia und Mahle zusammenarbeiten.
(Bild: Faurecia)

Mahle und Faurecia haben eine Entwicklungspartnerschaft bekanntgegeben. Zusammen wollen die Zulieferer an Technologien für das Thermomanagement in Fahrzeuginnenräumen arbeiten. Die Ergebnisse der Kooperation sollen in zukünftige Mobilitätskonzepte einfließen. Faurecia bringt in die Partnerschaft sein Know-how als Komplettsystem-Integrator für Fahrzeuginnenräume ein. Mahle wiederum hat die nötigen Fähigkeiten im Thermomanagement für Innenraumkomfort und Energieeffizienz.

Die beiden Unternehmen haben laut eigener Angaben bereits mehrere mögliche Kooperationsfelder identifiziert – beispielsweise die Luftverteilung, Integrationslösungen für die Klimatisierung in elektrifizierten Fahrzeugen und die gemeinsame Entwicklung eines personalisierten Thermomanagements. Letzteres könnte im sogenannten „Cockpit der Zukunft“ eingesetzt werden.

Notwendige Allianzen

Insbesondere die erwartete neue Sitzanordnung in künftig autonom fahrenden Fahrzeugen und die Einführung neuer Komfortmerkmale im Innenraum erfordern neue Konzepte im Thermomanagement; alle Insassen sollen den erwünschten Komfort genießen. Zudem macht auch die wachsende Anzahl vollständig elektrifizierter Fahrzeuge die Entwicklung intelligenter Produkte für das Thermomanagement von Fahrzeuginnenräumen nötig. Denn diese sollen sowohl den Energieverbrauch optimieren als auch Bauraum sparen.

Patrick Koller, CEO von Faurecia, begrüßte die gemeinsamen Aktivitäten: „Für Faurecia ist diese Partnerschaft ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung eines innovativen Ökosystems für das Cockpit der Zukunft. Damit knüpfen wir an die Anfang des Jahres angekündigte Kooperation mit ZF im Bereich moderner Sicherheitslösungen an." Koller betonte darüber hinaus, dass nur über Allianzen wie dieser, neue Produkte schneller auf den Markt gebracht werden könnten.

(ID:44941682)