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Zulieferer Mahle will Mehrheitsanteile an Letrika übernehmen

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Stuttgarter Mahle Konzern hat am 20. Juni 2014 eine Vereinbarung zur Übernahme der Mehrheit der Aktien am slowenischen Konzern Letrika unterzeichnet. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Freigaben durch die zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden.

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Die Mahle-Zentrale in Stuttgart. Mahle rechnet in der zweiten Jahreshälfte 2014 mit der Freigabe der Verträge durch die zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden.
Die Mahle-Zentrale in Stuttgart. Mahle rechnet in der zweiten Jahreshälfte 2014 mit der Freigabe der Verträge durch die zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden.
(Foto: Mahle)

Die Übernahme von rund 54 Prozent erfolgt im Rahmen einer Privatisierungsoffensive bisher mehrheitlich staatlich kontrollierter Unternehmen in Slowenien. Letrika hat im Jahr 2013 an sieben Produktions- und Entwicklungsstandorten in Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Weißrussland, China und Brasilien mit 2.416 Mitarbeitern einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Das an der Börse in Ljubljana gelistete Unternehmen mit Hauptsitz in Šempeter pri Gorici entwickelt und fertigt Elektromotoren, Starter und Generatoren sowie elektrische Antriebssysteme für Kunden in den Marktsegmenten Pkw, Nutzfahrzeuge, Land- und Baumaschinen sowie weiteren Industrieanwendungen.

„Im Rahmen unserer mittel- und langfristigen Strategie zum Aufbau eines Geschäftsbereichs Mechatronik/Elektrik ist die Akquisition der Mehrheitsanteile von Letrika für uns von zentraler Bedeutung“, erläutert Prof. Dr. Heinz Junker, Vorsitzender der Mahle Konzern-Geschäftsführung. „Wir wollen mittelfristig in diesem Bereich einen Umsatz von etwa 500 Millionen Euro erreichen und dieses Ziel langfristig vervielfachen.“

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