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Honda in Genf Mal futuristisch, mal traditionell

| Redakteur: Gerd Steiler

Mit dem Dreirad 3R-C, dem Stadtauto EV-N und der Serienversion des Brenstoffzellen-Autos FCX Clarity präsentiert Honda gleich drei Protypen mit alternativen Antrieben.

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Honda rückt das Thema Elektromobilität in den Mittelpunkt seines Messe-Auftritts auf dem Genfer Automobilsalon (4. bis 14. März). Mit dem Elektro-Dreirad 3R-C, dem Stadtauto EV-N und der Serienversion des Brenstoffzellen-Autos FCX Clarity präsentiert der japanische Automobilhersteller gleich drei Stromer-Protypen.

Laut einem Medienbericht vom Mittwoch soll Hondas Elektro-Dreirad 3R-C zeigen, wie sich Menschen künftig im Stadtzverkehr bewegen könnten. Stadtverkehr bewegen könnten. Das futuristisch aussehende Gefährt mit zwei Vorderrädern wird elektrisch angetrieben. Batterien und Motor sind im Boden untergebracht, um einen niedrigen Schwerpunkt zu erreichen. Die kuppelförmige Haube dient als Windschutz und bei stehendem Fahrzeug als Verschluss. Das Konzept des 3R-C wurde im europäischen Honda-Designzentrum in Mailand entwickelt.

Sehr viel traditioneller kommt die Elektro-Studie EV-N daher, die in Genf ihre Europapremiere feiert und im vergangenen Herbst bereits auf der Tokyo Motor Show zu sehen war. Mit optischen Anleihen beim Honda N 360 der 60er Jahre setzt die Designerin Kanna Sumiyoshi auf den Babyface-Effekt eines knuffigen Stadtautos. Anders als das historische Vorbild wird die Studie aber elektrisch angetrieben und verfügt über Solarzellen im Dach, die während des Parkens die Batterien laden.

Dritter Neuling im Bunde ist der FCX Clarity. Er ist das erste in Serie produzierte Brennstoffzellen-Auto des japanischen Herstellers. Die Limousine wird bereits seit vergangenem Jahr an ausgewählte Kunden in den USA und Japan verleast. In Europa setzt Honda den FCX Clarity derzeit zu orschungszwecken ein.

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