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Wirtschaft MAN muss Stellen streichen

| Autor/ Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Bei der Kostenstruktur besteht „ganz klar Handlungsbedarf“, sagt der Chef des Lastwagenbauers, Joachim Drees. Der Konzernumbau der Volkswagentochter lässt sich offenbar ohne massive Stellenstreichungen nicht mehr bewältigen.

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MAN baut Stellen ab.
MAN baut Stellen ab.
(Bild: MAN)

Der Lastwagenbauer MAN plant einen massiven Stellenabbau. Vorstandschef Joachim Drees sagte am Montag (9. März) in München: „Wir wollen einzelne Bereiche gezielt stärken, andere Aktivitäten verringern oder ganz einstellen.“ Bei der Kostenstruktur bestehe „ganz klar Handlungsbedarf“, sagte Drees. MAN müsse seine Profitabilität deutlich steigern, um die sehr hohen Investitionen für den Konzernumbau stemmen zu können. „Dazu dürfte auch ein signifikanter Stellenabbau, vor allem in den indirekten Bereichen, notwendig werden.“ Vorstand und Betriebsrat verhandelten derzeit darüber, welche Maßnahmen umgesetzt würden. Die MAN Truck und Bus SE beschäftigt weltweit rund 36.000 Mitarbeiter – davon 21.000 in Bayern.

MAN rechnet mit Nachfrage-Rückgang bis zu 20 Prozent

Das mit dem schwedischen Lkw-Bauer Scania zur VW-Tochter Traton gehörende Unternehmen hat gerade seine Modellpalette erneuert. Aber die sinkende Nachfrage nach Lastwagen in Europa erhöhe den Handlungsdruck, sagte Drees. Er rechnet mit einem Nachfrage-Rückgang um 10 bis 20 Prozent in diesem Jahr. Zudem müssen die Lkw-Bauer immer strengere CO2-Vorgaben einhalten, da sonst immense Strafen von der EU drohen. Drees sagte, MAN habe seine Kosten in den vergangenen Jahren zwar schon deutlich gesenkt. Aber es seien weitere Maßnahmen nötig, „um MAN deutlich effizienter und profitabler zu machen“.

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