Suchen

Krauss-Maffei Man setzt auf Japan

| Redakteur:

Strategisch wichtiger Standort, um mit der dortigen Automobilindustrie ins Geschäft zu kommen.

( Archiv: Vogel Business Media )

Krauss-Maffei glaubt an gute Chancen, stärker mit der japanischen Autoindustrie zusammenzuarbeiten. Ein Jahr nach der Gründung der Tochtergesellschaft Krauss-Maffei Japan mit Sitz in Okazaki sieht Walter Tesche, Geschäftsbereichsleiter Reaktionstechnik, positive Ansätze für interessante Aufträge von japanischen Automobilunternehmen: "In den vergangenen Monaten haben wir mit namhaften Unternehmen zahlreiche Versuchsreihen in unserem Technikum in Okazaki durchgeführt. Vor allem die Neuentwicklungen im Bereich der PUR-Verarbeitung stoßen in Japan auf großes Interesse."Japan sei für Krauss-Maffei ein strategisch wichtiger Standort, um mit der dortigen Automobilindustrie ins Geschäft zu kommen. "Die japanischen Automobilhersteller produzieren zwar in allen Teilen der Welt, aber die strategisch wichtigen Entscheidungen werden nach wie vor in Japan getroffen", so Tesche. Die Präsenz vor Ort sei deshalb für die Japaner sehr wichtig.Der Auftragseingang im ersten Jahr des bestehens der Tochtergesellschaft habe sich mit über 2 Millionen Euro erfreulich entwickelt. Krauss-Maffei rechnet in Anbetracht der inzwischen platzierten Referenzanlagen für 2007 mit einem "erfreulichen Wachstum".