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Aufsichtsbehörde prüft, ob BBS gegen Ad-hoc-Publizitätspflicht verstoßenhat Mangelhafte Informationspolitik

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Aufsichtsbehörde prüft, ob BBS gegen Ad-hoc-Publizitätspflicht verstoßen hat.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der baden-württembergische Felgenhersteller BBS hat möglicherweise zu spät über seinen Insolvenzantrag informiert. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn untersucht derzeit, ob das Unternehmen gegen die Ad-hoc-Publizitätspflicht des Aktienrechts verstoßen hat. Mögliche Strafe wäre ein Bußgeld.

Das Amtsgericht Rottweil hat den Heidelberger Rechtsanwalt Jobst Wellensiek zum Insolvenzverwalter bestellt. Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit hatte das Schiltacher Unternehmen BBS den Widerstand einer Bank für die angestrebte Rettungslösung angegeben. BBS gilt als Technologieführer für Leichtmetallräder. Das Unternehmen rüstet das Formel-1-Team von Ferrari mit Sportfelgen aus und ist ußerdem Erstausrüster mehrerer Automobilfirmen.