Automatisiertes Fahren Marelli und Motherson lassen die Karosserie leuchten

Autor: Jens Rehberg

Fahrerassistenzsysteme sowie alles, was mit autonomem Fahren zu tun hat, liegen stark im Trend. Für die beiden Zulieferer liegt es nahe, in diesem Zusammenhang auch die Außenbeleuchtung des Fahrzeugs stärker einzubinden und zu erweitern.

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Marelli-Leuchte für die Mercedes-S-Klasse
Marelli-Leuchte für die Mercedes-S-Klasse
(Bild: Marelli)

Marelli Automotive Lighting und Samvardhana Motherson (SMRP) haben eine hnologie-Partnerschaft vereinbart. Laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch (28. Juli) haben die beiden Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die beiden Zulieferer wollen gemeinsam ihre Möglichkeiten im Bereich der beleuchteten Karosserieteile ausloten – im Fokus steht offenbar das Ausstatten von Frontgrill- und Stoßfänger-Komponenten.

Man erwarte, dass gerade diese Partien im Zuge wachsender Bedeutung von Fahrerassistenzsystemen und dem automatisierten Fahren in Sachen Teilebeleuchtung stärker im Trend liegen werden.

Sensoren integrieren und mittels Licht kommunizieren

SMRP wolle hierbei seine Expertise in der Produktion großer Kunststoffteile über die entsprechend spezialisierten Tochtergesellschaften einbringen, während Marelli auf sein umfassendes Know-how im Bereich der Automobilbeleuchtung und der Sensorintegration verweist. Ziel der Zusammenarbeit sei die Produktentwicklung für OEMs weltweit – neben den bereits genannten Produktgruppen sehe man Chancen für beleuchtete Heckpartien, Kotflügel und Schweller.

Abgesehen von den Beleuchtungssystemen sollen gerade in Grills und Stoßfängern auch eine Reihe verschiedener Sensoren verbaut werden, die auf Fahrerassistenz- und automatisierte Fahrfunktionen wie Lidar, Radare und Kameras ausgerichtet sind. Zudem sollen Kommunikationsfunktionen möglich sein, die das Anzeigen oder Projizieren von Nachrichten umfassen.

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