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Entwicklungsdienstleister Marktübersicht 2011

| Autor / Redakteur: Claus-Peter Köth / Bernd Otterbach

Welche Entwicklungsdienstleister und Technologieberater haben ihren Tätigkeitsschwerpunkt in der Automobilindustrie? Welches Leistungsspektrum bieten sie an? Unsere große Marktübersicht „Engineering-Dienstleister 2011“ gibt die Antworten.

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Nach den dramatischen Umsatzeinbrüchen in den Jahren 2008 und 2009 werden viele Engineering-Dienstleister bereits in diesem Jahr wieder das Niveau von vor der Krise erreichen – oder sogar übertreffen. Und wie sind die Zukunftsaussichten? Offenbar sehr gut: Denn mehr als die Hälfte der mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland rechnet in den nächsten drei Jahren mit einem steigenden Bedarf für externe Technologieberatung und Engineering Services. Das ergab die jüngste Umfrage der Lünendonk GmbH. Die mittlere Wachstumserwartung liegt demnach bei 9,6 Prozent.

Kleine sind verschwunden

Aber die Engineering-Branche hat sich verändert: Dem Druck in der Krise konnten 2009/2010 insbesondere viele kleinere Ingenieurgesellschaften mit 10 bis 30 Mitarbeitern nicht standhalten. Manche Unternehmen wurden liquidiert, andere von größeren Entwicklungsdienstleistern aufgekauft.

Mittelfristig erwarten die Experten eine zweite Marktbereinigung, je nach Positionierung der Unternehmen. Denn die OEMs haben ihre Entwicklungskapazitäten nicht in dem Maße aufgestockt, wie die Anzahl der Fahrzeugvarianten gewachsen ist. Sie vergeben verstärkt Arbeitspakete nach draußen: Entweder direkt an die Engineering-Dienstleister oder an Systemlieferanten, die dann wiederum bei den Dienstleistern anklopfen.

Die klassische Personaldienstleistung hingegen hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren. Der Kunde erwartet heute, dass ein kompetenter Entwicklungsdienstleister ihn umfassend unterstützt: von der konzeptionellen Ideenfindung über das Detail-Engineering bis hin zur Betreuung des Serienprodukts. Idealerweise kann er auch die Produktentwicklung auf die Fertigung abstimmen.

Doppeltes Marktvolumen bis 2020

Alles in allem bietet der Markt für Engineering-Dienstleister mittel- bis langfristig sehr gute Wachstumschancen. Weltweit prognostiziert zum Beispiel die Unternehmensberatung A.T. Kearney bis 2020 ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 7,6 Prozent. Das würde mehr als eine Verdoppelung des globalen Marktvolumens auf 25,4 Milliarden Euro bedeuten (siehe Grafik).

Diese Zusammenarbeit an den internationalen Entwicklungsstandorten der Kunden erfordert meist auch lokale Niederlassungen der Dienstleister. Allerdings ist der globale „Footprint“ für Dienstleister noch kein Muss. Ganz im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe, wo der Systemlieferant weltweit das gleiche Angebot zur Verfügung stellen muss.

Engineering-Dienstleister Teil 1 - A bis C

Engineering-Dienstleister Teil 2 - C bis I

Engineering-Dienstleister Teil 3 - I bis M)

Engineering-Dienstleister Teil 4 - M bis S

Engineering-Dienstleister Teil 5 - S bis Y

Hintergrund

Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2009 erscheint die »Automobil Industrie«-Marktübersicht „Engineering-Dienstleister“. Einzigartig ist der Aufbau: Neben den aktuellen Informationen zu den Unternehmen sehen Sie auf einen Blick, welches Leistungsspektrum von den jeweiligen Dienstleistern angeboten wird.

Sie finden in der Marktübersicht nur echte Engineering-Dienstleister, keine Anbieter von Engineering-Software, keine IT-Dienstleister und keine Unternehmen, die weniger als 50 Prozent ihres Jahresumsatzes mit Engineering Services und Consulting erwirtschaften.

Bitte kontaktieren Sie mich, falls Ihr Unternehmen zu dieser Gruppe zählt und in der Marktübersicht keine Beachtung gefunden hat. Auch Korrekturwünsche und Anregungen sind herzlich willkommen.

claus-peter.koeth@vogel.de

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