Zulieferer Marquardt verbucht deutlich weniger Umsatz

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Deutlich weniger Umsatz: Corona hat dem Automobilzulieferer Marquardt im vergangenen Jahr schwer zu schaffen gemacht.

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Mit Batteriemanagementsystemen konnte Marquardt 2020 seinen Umsatz mehr als verdoppeln.
Mit Batteriemanagementsystemen konnte Marquardt 2020 seinen Umsatz mehr als verdoppeln.
(Bild: Marquardt)

Die weltweit eingebrochene Autokonjunktur hat dem Zulieferer Marquardt stark zugesetzt. Der Umsatz ging im vergangenen Jahr um fast 13 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro zurück, wie das Familienunternehmen in Rietheim-Weilheim (Kreis Tuttlingen) am Mittwoch (31. März) mitteilte.

Angaben zum Ergebnis machte das Unternehmen nicht. Einen Verlust habe es aber nicht gegeben, sagte ein Sprecher. Das Unternehmen erwirtschaftet rund 80 Prozent seiner Erlöse in der Autoindustrie, unter anderem mit Schalt- und Bediensystemen sowie Batteriemanagementsystemen.

Stellenabbau in Deutschland

Ende vergangenen Jahres waren bei der Unternehmensgruppe weltweit etwa 10.600 Mitarbeiter beschäftigt, rund 2.500 davon in Deutschland. Es kam zu einem Stellenabbau. „In Summe haben wir in den letzten zwei Jahren weltweit rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren“, erläuterte ein Sprecher. In Deutschland sei die Zahl der Beschäftigten um knapp 200 gesunken. Der Abbau sei sozialverträglich erfolgt.

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