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Maserati tauscht Europa- und Deutschland-Spitze aus

| Autor/ Redakteur: Jens Rehberg / Jens Scheiner

Piergiorgio Cecco übernimmt als General Manager die Verantwortung von Maserati für Deutschland. Er folgt auf Achim Saurer, der das Unternehmen bereits verlassen hat. Außerdem verantwortet Umberto Cini künftig das Europageschäft der Edelmarke.

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Piergiorgio Cecco
Piergiorgio Cecco
(Bild: Maserati)

Piergiorgio Cecco ist neuer Maserati-Deutschland-Chef. Wie ein Sprecher des Importeurs am Mittwoch (4. April) auf Anfrage erklärte, übernimmt der General Manager für Österreich und die Schweiz den deutschen Markt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Achim Saurer, der das Maserati-Geschäft hierzulande zwei Jahre lang verantwortet hatte, hat das Unternehmen laut dem Sprecher bereits verlassen. Piergiorgio Cecco steht seit 2004 bei Maserati unter Vertrag. Insgesamt hat er 25 Jahre Branchenerfahrung.

Umberto Cini ist mit sofortiger Wirkung neuer General Manager von Maserati Europa.
Umberto Cini ist mit sofortiger Wirkung neuer General Manager von Maserati Europa.
(Bild: Maserati)

Auch an der Europa-Spitze des Fabrikats gibt es einen Wechsel: Hier übernimmt Umberto Cini für Alberto Cavaggioni, der künftig das China-Geschäft von Maserati verantworten soll. Cini übernimmt die neue Funktion zusätzlich zu seiner bisherigen Position als Managing Director für den Mittleren Osten und Afrika.

In Europa konnte Maserati seine Neuwagenverkäufe 2017 um ein Fünftel steigern. Die Produktion musste dennoch gegen Jahresende eine Zwangspause einlegen, da das China-Geschäft lahmte.

In Deutschland haben die Maserati-Partner im vergangenen Jahr an 28 Standorten 1.838 Einheiten vermarktet – zehn Prozent mehr als 2016. Haupttreiber war das Edel-SUV Levante, dessen Absatz auf gut 1.000 Einheiten nahezu verdoppelt werden konnte. Die anderen drei Modellen Ghibli, Quattroporte und Granturismo gingen allerdings um 20 bis 40 Prozent zurück. Von Quattroporte und Granturismo wurden im vergangenen Jahr jeweils rund 100 Fahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Der Eigenzulassungsanteil von Maserati lag im vergangenen Jahr bei 26 Prozent. Mittelfristig hat sich das Fabrikat ein deutsches Volumen von 3.500 Neuwagen als Ziel gesetzt.

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Über den Autor

Jens Rehberg

Jens Rehberg

stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk bei der Vogel Communications Group