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Continental Maßgeblich am „Volksauto“ beteiligt

| Redakteur: Thomas Weber

Der Zulieferer aus Hannover ist davon überzeugt, dass der Tata Nano „ein enormer Erfolg“ in Indien wird.

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Deutsche Zulieferer in Indien sind maßgeblich an der Produktion des Tata Nano, des billigsten Autos der Welt, beteiligt. Der Indien-Chef von Continental, Markus Distelhoff, sagte am heutigen Freitag auf der Autoexpo in Neu

Delhi, das Unternehmen mit Sitz in Hannover liefere aus seinem indischen Werk die Benzinpumpe und den Füllstandssensor für das „Volksauto“. „«Continental ist davon überzeugt, dass der Nano ein enormer Erfolg in Indien werden wird“, so Distelhoff. Der indische Automobilkonzern Tata Motors will den Nano ohne Mehrwertsteuer und Transport ab umgerechnet etwa 1.700 Euro anbieten.

„Tata ist definitiv von entscheidender Bedeutung für Continental“, betonte Distelhoff und sagte weiter: „Wir haben bereits eine ertragreiche Zusammenarbeit mit Tata und freuen uns auf das gemeinsame Wachstum.“ Continental selber erwarte für sein Indien-Geschäft ein jährliches Wachstum von 60 Prozent. Der Konzern geht davon aus, dass die Pkw-Produktion in Indien in dem Preissegment bis rund 9.000 Euro von derzeit jährlich 650.000 Einheiten bis 2017 auf rund eine Million Fahrzeuge ansteigen wird.

Der deutsche Botschafter in Indien, Bernd Mützelburg, sagte, der Nano sei ein indisches Produkt, an dem deutsche Firmen einen wichtigen Anteil hätten. Continental ist nach Bosch der zweite deutsche Zulieferer, dessen Technik im Tata Nano verbaut ist. Bosch steuert für den Nano die Einspritztechnik für Motoren, die Bremssysteme und Teile der Autoelektrik bei. Die beiden deutschen Automobilzulieferer haben ihr Indien-Geschäft in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut.

dpa

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