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Mazda erzielt Rekordgewinn

| Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Der Autobauer hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/2014 (Stichtag 31. März) mit umgerechnet 1,36 Milliarden Euro einen neuen Bestwert für den Betriebsgewinn erzielt.

Mazda erwartet weiteres Wachstum.
Mazda erwartet weiteres Wachstum.
(Foto: Mazda)

Mazda hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/2014 (Stichtag 31. März) beim Betriebsgewinn einen neuen Rekord erzielt. Mit 182,1 Milliarden Yen (1,36 Milliarden Euro) hat der japanische Autobauer das beste Finanzergebnis in der 94-jährigen Unternehmensgeschichte erwirtschaftet, wie Mazda am Freitag mitteilte. Das entspricht einer Steigerung um 238 Prozent.

Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 2,69 Billionen Yen (20,1 Milliarden Euro). Die Umsatzrendite betrug damit 6,8 Prozent – nach 2,4 Prozent im vorhergehenden Geschäftsjahr. Das Nettoergebnis vervierfachte sich den Angaben zufolge auf 135,7 Milliarden Yen (1,01 Milliarden Euro).

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Der weltweite Fahrzeugabsatz von Mazda legte um 8 Prozent auf 1,33 Millionen Einheiten zu. In Europa ohne Russland stiegen die Verkäufe um 25 Prozent auf 163.000 Einheiten. Auf dem Heimatmarkt Japan erzielte der Autobauer im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Wachstum von 13 Prozent auf 244.000 Einheiten. Auch in Nordamerika konnte das Unternehmen seinen Absatz steigern und erreichte mit 391.000 Fahrzeugen ein Plus von fünf Prozent. In China verzeichnete Mazda ein Verkaufsplus von zwölf Prozent auf 196.000 Fahrzeuge.

Für das laufende Geschäftsjahr geht der Autobauer von weiteren Steigerungen aus. Mazda erwartet eigenen Angaben zufolge ein weltweites Umsatzwachstum von 8 Prozent auf 2,9 Billionen Yen (21,5 Milliarden Euro) und einen Betriebsgewinn von 210 Milliarden Yen (1,56 Milliarden Euro), was einem Zuwachs von 28 Milliarden Yen entspricht. Zudem erwartet Mazda einen Nettogewinn von 160 Milliarden Yen (1,19 Milliarden Euro).

Auch die Konkurrenten Mitsubishi und Honda hatten in der vergangenen Woche glänzende Bilanzen vorgelegt. Die japanischen Autohersteller profitieren derzeit besonders von Währungseffekten aufgrund des schwachen Yens.

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