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Bilanz Mazda kehrt in Gewinnzone zurück

| Redakteur: Michael Ziegler

Mazda ist im Geschäftsjahr 2012, das am 31. März 2013 endete, in die Gewinnzone zurückgekehrt. Auch in Europa verlief die Geschäftsentwicklung des Unternehmens trotz der anhaltenden Stagnation des europäischen Pkw-Marktes positiv.

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Der im Frühjahr 2012 eingeführte Mazda CX-5 übertraf mit 200.000 verkauften Fahrzeugen sogar die Ziele der Japaner. Diese hoben darauf die Produktionskapazität auf 240.000 Einheiten an.
Der im Frühjahr 2012 eingeführte Mazda CX-5 übertraf mit 200.000 verkauften Fahrzeugen sogar die Ziele der Japaner. Diese hoben darauf die Produktionskapazität auf 240.000 Einheiten an.
(Foto: Mazda)

Der weltweite Umsatz und Gewinn übertraf die Vorjahreswerte in allen Bereichen. So stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 Prozent auf 2,21 Billionen Yen (18,4 Milliarden Euro). Der Betriebsgewinn stieg auf 449 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 772 Millionen Euro entspricht. Der Nettogewinn beläuft sich auf 286 Millionen Euro – im Geschäftsjahr 2011 hatte Mazda einen Verlust in Höhe von 898 Millionen Euro verzeichnet. Damit gelang es dem Unternehmen zugleich, die Prognose für das Geschäftsjahr zu übertreffen. So war Mazda in der am 6. Februar 2013 aktualisierten Prognose von einem Umsatz von umgerechnet 18,3 Milliarden Euro, einem Betriebsgewinn von 375 Millionen Euro und einem Nettogewinn von 217 Millionen Euro ausgegangen.

CX-5 liegt beim Absatz über den Erwartungen

Der weltweite Fahrzeugabsatz des Unternehmens blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei 1,24 Millionen Einheiten, allerdings übertraf der im Frühjahr 2012 eingeführte CX-5 mit 200.000 weltweit verkauften Einheiten die Erwartungen des Unternehmens. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die jährliche Produktionskapazität des Kompakt-SUV auf 240.000 Einheiten angehoben. Der Absatz des neuen Mazda 6 verläuft ebenfalls vielversprechend.

Während sich in der europäischen Geschäftsentwicklung von Mazda in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs noch die allgemeine Schwäche des europäischen Automarktes spiegelte, gelang dem Unternehmen im zweiten Halbjahr eine Steigerung. So legten die Verkaufszahlen in Europa in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs gegenüber dem ersten Halbjahr um 4,7 Prozent zu. Damit entwickelte sich Mazda besser als der Gesamtmarkt und verzeichnete eine Steigerung des Marktanteils um 0,1 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent. Insgesamt setzte Mazda im Geschäftsjahr 172.000 Neufahrzeuge in Europa ab.

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