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Abgasnorm

Mazda stellt auf Euro 6d-Temp um

| Redakteur: Nayomi Polcar

Mazda stellt seine aktuelle Fahrzeugpalette vorzeitig auf die derzeit strengste Abgasnorm 6d-Temp um. Einzige Ausnahme ist der Mazda 3, dessen Nachfolger im kommenden Jahr erwartet wird.

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Mazda stellt – wie andere Hersteller auch – vorzeitig seine Modellpalette auf die aktuell strengste Abgasnorm 6d-Temp um.
Mazda stellt – wie andere Hersteller auch – vorzeitig seine Modellpalette auf die aktuell strengste Abgasnorm 6d-Temp um.
(Bild: Mazda)

Alle aktuellen Mazda-Neufahrzeuge, die aus der laufenden Produktion bestellt werden, erfüllen die neue Abgasnorm Euro-6d-Temp – mit Ausnahme des Mazda 3. Damit stellt der japanische Hersteller seine Modellpalette rund ein Jahr vor der verbindlichen Erfüllung des RDE-Tests für alle neuzugelassenen Fahrzeuge auf die neue Abgasnorm um. Die Auslieferung der ersten Neufahrzeuge mit Euro 6d-Temp-Typzulassung erfolgt ab Juli dieses Jahres.

Ottomotoren sauber ohne Partikelfilter

Die modifizierten Vierzylinder Skyactiv-G Benzin-Direkteinspritzer mit 1,5, 2,0 und 2,5 Litern Hubraum erfüllen die strengeren Grenzwerte für die Partikelanzahl-Emissionen laut Hersteller ausschließlich dank innermotorischer Modifikationen. Eine zusätzliche Abgasreinigung durch einen Benzinpartikelfilter ist nicht notwendig.

Den 2,2-Liter Skyactiv-D Diesel modifizierte Mazda umfassend: Eine veränderte Brennraumform, variable Turbinengeometrie für den größeren der beiden Turbolader, neues Thermomanagement und eine Einspritzung mit neuen Mehrloch-Piezo-Injektoren sollen das Ansprech- und Geräuschverhalten verbessern – und gleichzeitig die Emissionen verringern. Darüber hinaus erhält der Motor ein SCR-System. Der Hubraum des kleineren 1,5-Liter-Diesel wächst auf 1,8 Liter, außerdem erhält die Maschine einen NOX-Speicherkatalysator.

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