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Abgasaffäre Medienbericht: VW-Spardiktat trifft auch Zulieferer

| Redakteur: Christian Otto

Etwa drei Milliarden Euro wollen die Wolfsburger bei ihren Lieferanten einsparen. Das berichtet zumindest das Handelsblatt und beruft sich auf Unternehmenskreise.

Der VW-Konzern will laut einem Medienbericht nun auch bei den Zulieferern mehr Effizienz einfordern.
Der VW-Konzern will laut einem Medienbericht nun auch bei den Zulieferern mehr Effizienz einfordern.
(Foto: VW)

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte wird den VW-Konzern finanziell stark belasten. So rechnen Experten mit Kosten in Höhe von womöglich 40 Milliarden Euro. Diese Summe dürfte sich aus Strafen, Forderungen nach Schadensersatz sowie den Kosten für Rückrufe und die damit verbundenen Reparaturen ergeben.

Gehaltseinbußen

Laut Handelsblatt setzt der neue Konzernlenker Matthias Müller sowohl im eigenen Haus als auch bei den Partnern den Rotstift an. So wird das Topmanagement wohl Einschnitte bei den Leistungskomponenten hinnehmen müssen und die Ergebnisbeteiligung der tariflich beschäftigten Mitarbeiter dürfte auch geringer ausfallen. Gleichzeitig fordert Volkswagen laut dem Bericht auch von den Zulieferern mehr Effizienz ein. So stehe ein Betrag von drei Milliarden Euro im Raum, den die Lieferanten als Beitrag zum Sparen einbringen sollen.

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