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IZB-Hirschvogel Automotive Group Mehr Fahrkomfort, weniger CO2

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Die Hirschvogel Automotive Group stellt sich der CO2-Reduzierung durch den Ausbau ihrer Entwicklungskompetenz. Mit den Möglichkeiten der Topologie- und Gestaltoptimierung sowie den

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Die Hirschvogel Automotive Group stellt sich der CO2-Reduzierung durch den Ausbau ihrer Entwicklungskompetenz. Mit den Möglichkeiten der Topologie- und Gestaltoptimierung sowie den linear-elastischen Bauteilberechnungen werden den Kunden Vorschläge für eine optimale Bauteilgestaltung unterbreitet. Ferner unterstützt der Zulieferer die Kunden bei der Verbesserung von Werkstoffen und Bauteilauslegungen. So reduzieren beispielsweise hochbelastbare Aluminium-Schmiedebauteile und extrem gewichtsoptimierte Radnaben die Massen im Fahrwerk; hohle Getriebewellen weisen ein geringeres Gewicht und Trägheitsmoment auf. Dabei ist es am Fertigteil betrachtet wirtschaftlicher, den Hohlraum durch Umformung zu erzeugen, als ein Vollteil zu bohren. Im Antriebsstrang bieten Bauteile des Gleichlaufgelenks und Kardangabeln Einsparpotenziale, die von einigen Kunden schon in Serie genutzt werden. In der Kraftstoffeinspritzung lassen sich beim Common-Rail z. B. am Hochdruck-Verteilerrohr große, niedrig belastete Werkstoffbereiche identifizieren, die beim Schmieden ausgespart werden können.

Leichtere Bauteile verbrauchen je nach Umformverfahren auch weniger Vormaterial bei der Produktion. Bei Hirschvogel liefen und laufen Projekte, in denen die Umformverfahren so weiterentwickelt werden, dass mit möglichst geringem Vormaterialeinsatz das gewünschte Bauteil optimal gefertigt wird. Das Vermeiden von Glühvorgängen oder ganzen Prozessschritten gehört ebenfalls zum Gesamtkonzept der CO2-Reduzierung. Viele Maßnahmen bieten sogar direkt einen wirtschaftlichen Vorteil. Hierzu sei aber die Bereitschaft zu Änderungen auch beim Kunden notwendig.

Hirschvogel Automotive Group auf der IZB:

Halle 6, Stand 217

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