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Toyota Mehr Öko-Kunststoffe im Innenraum

| Redakteur: Bernd Otterbach

Toyota will künftig mehr CO2-neutrale Kunststoffe auf Pflanzenbasis in Fahrzeugen einsetzen. Den Auftakt macht ein neues Hybridfahrzeug, das im Jahr 2009 auf den Markt kommt.

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Die so genannten Öko-Kunststoffe werden in Schutzabdeckungen, Sitzpolstern, im Dachhimmel und anderen Interieur-Komponenten verarbeitet. Im Laufe des Jahres will Toyota den Anteil von Öko-Plastik bei den Interieur-Komponenten in bestimmten Fahrzeugen auf rund 60 Prozent steigern.

Ökologische Kunststoffe basieren entweder zu 100 Prozent auf natürlichen Materialien oder auf einer Kombination von Materialien auf Pflanzen- und Erdölbasis. Je höher der Anteil von Pflanzenmaterial, desto besser fällt die CO2-Bilanz der produzierten Kunststoffe über ihren gesamten Lebenszyklus aus. Zudem lässt sich dadurch der Erdölverbrauch verringern.

Öko-Kunststoffe erfüllen alle Anforderungen an Qualität, Hitzebeständigkeit und Widerstandsfähigkeit, die an Bauteile in Fahrzeug-Innenräumen gestellt werden. Dies wird durch diverse moderne Produktionstechnologien wie die Molekülbindung und die homogene Vermischung von Pflanzen- und Erdöl-Rohstoffen sichergestellt.

Die Verwendung von ökologischen Materialien ist Teil der Toyota-Strategie zur Schaffung und Stärkung einer nachhaltigen Mobilität. Als weltweit erster Automobilhersteller stellte das Unternehmen im Mai 2003 mit dem in Japan angebotenen Toyota Raum ein Serienfahrzeug vor, dessen Interieur-Komponenten zu 100 Prozent auf natürlichen Materialien basieren. Toyota wird die Forschung und Entwicklung sowie den praktischen Einsatz von ökologischen Kunststoffen in Fahrzeugteilen weiter vorantreiben.

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