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TMD Friction Mehrere Interessenten

| Redakteur: Thomas Weber

Nach der Insolvenz des Bremsbelag-Herstellers aus Leverkusen haben sich mehrere potenzielle Investoren gemeldet. Ab Januar wird an drei von vier deutschen Standorten Kurzarbeit eingeführt.

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Nach der Insolvenz von TMD Friction haben sich mehrere potenzielle Investoren gemeldet. Sie hätten grundsätzliches Interesse bekundet, sagte am heutigen Mittwoch ein Sprecher des Insolvenzverwalters Frank Kebekus in Köln. „Aber man kann nicht davon sprechen, dass Investorengespräche geführt werden“, erklärt der Sprecher. So weit sei man nach drei Tagen einfach noch nicht.

Im Januar will Friction an drei seiner vier deutschen Standorte Kurzarbeit einführen. Wie der Sprecher von Kebekus der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) sagte, sei dies zunächst bis Mai beantragt worden. Betroffen davon seien insgesamt 1.100 Beschäftigte, davon 600 in Essen, 400 in Hamm in Rheinland-Pfalz und 100 in Coswig in Sachsen. Nur in Leverkusen arbeiten die 1.000 Mitarbeiter normal weiter. An den betroffenen Standorten verringere sich die Arbeitszeit um die 20 Prozent, sagte der Sprecher.

dpa

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