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Absatzzahlen Mercedes-Modelle treiben Daimler-Absatz

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Der Stuttgarter Premiumhersteller hat im September weltweit Zuwächse verbucht. Mercedes bleibt auf Rekordkurs, nur die auslaufende Smart-Generation bremst die Entwicklung.

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Weltweit legten die Verkäufe der Marken Mercedes-Benz und Smart um 11,9 Prozent zu.
Weltweit legten die Verkäufe der Marken Mercedes-Benz und Smart um 11,9 Prozent zu.
(Foto: Daimler)

Die kräftige Nachfrage nach Kompakten sowie neue Modelle haben Daimler im September einen kräftigen Schub beim Absatz gegeben. Weltweit legten die Verkäufe der Marken Mercedes-Benz und Smart um 11,9 Prozent auf 169.516 zu, wie der Autohersteller am Dienstag mitteilte. Zugpferd ist vor der Einführung der neuen Smart-Generation allerdings allein die Kernmarke Mercedes. Sie setzte 162.746 Autos ab (+ 13,8 %) und erzielte damit den besten Wert in der Unternehmensgeschichte. Die Smart-Verkäufe brachen im September dagegen um 20,6 Prozent auf 6.770 Einheiten ein.

Daimler hatte im September mehrere Modelle zum ersten Mal in den Handel gebracht, darunter der wichtige C-Klasse-Kombi (T-Modell) und das S-Klasse Coupé. „Wir haben noch nie so viele Mercedes-Benz-Fahrzeuge verkauft wie im September und zugleich das bisher stärkste Quartal unserer Unternehmensgeschichte abgeschlossen“, sagte Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius.

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Einen Schub erwartet er sich vom seit Ende September erhältlichen S 500 Plug-in-Hybrid. „Bis 2017 bringen wir neun weitere Plug-in-Hybride auf den Markt, die für weitere Absatzimpulse sorgen werden.“ Ab 22. November werden dann zudem die neuen Smart Fortwo und Forfour bei den Händlern erhältlich sein.

Von Januar bis September waren die Verkäufe um 11,1 Prozent auf rund 1,26 Millionen Stück gestiegen. Im wichtigen chinesischen Markt hat Daimler seit Jahresbeginn seine Verkäufe um 30,5 Prozent auf 203.485 Autos gesteigert. Rivale Audi als größte Premiummarke verkaufte dort allerdings etwa 415.700 Neuwagen (+ 16 %).

In den USA legte der Daimler-Absatz seit Jahresbeginn um 8,4 Prozent aus 233.211 Einheiten, in Europa um 7,6 Prozent auf 534.263 Verkäufe zu. In Deutschland stagnierte der Absatz in den ersten neun Monaten, im September hatte Daimler aber auch hierzulande um 2,7 Prozent zulegen können.

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