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Russland Mercedes rechnet mit weiterem Absatzplus

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Trotz der Spannungen in Osteuropa sieht Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius sein Fabrikat auf Kurs. Das Absatzwachstum wird aus seiner Sicht weiter anhalten.

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Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius erwartet ein weiteres Absatzplus für sein Fabrikat.
Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius erwartet ein weiteres Absatzplus für sein Fabrikat.
(Foto: Daimler)

Mercedes-Vertriebschef Ola Källenius macht sich derzeit noch keine gravierenden Sorgen um das Russlandgeschäft von Mercedes-Benz. Die politischen Spannungen mit dem Nachbarn Ukraine seien bei seinem Aufenthalt während der Autoshow in Moskau kein großes Thema gewesen. Mercedes sei in den Russland Marktführer mit 44.000 verkauften Neuwagen im Jahr 2013 „und diesen Vorsprung wollen wir weiter ausbauen“, sagte Källenius der Zeitung „Die Welt“ (20.9.14).

Tatsächlich habe Mercedes im ersten Halbjahr in Russland 20 Prozent mehr Autos als im Vorjahreszeitraum abgesetzt. „Und das, obwohl dort insgesamt in diesem Jahr deutlich weniger Autos verkauft wurden“, so der Mercedes-Vertriebschef.

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Gegen die Folgen bei einer weiteren Zunahme der Spannungen sei auch Daimler nicht immun. „Wenn das so kommt und der Gesamtmarkt in Russland weiter rückläufig ist, werden auch wir das spüren. Aber unser Ziel bleibt, 2014 in Russland mehr Autos zu verkaufen als im Jahr zuvor“, so Källenius.

Ungeachtet der Spannungen in Osteuropa sieht Källenius die Marke Mercedes-Benz in Europa auf einem guten Kurs. Er rechne fest damit, dass das bisherige Absatzwachstum um 7,6 Prozent auf dem Kontinent weiter anhält. „Das liegt auch an unseren vielen neuen Modellen in der Kompaktklasse oder der neuen C-Klasse.“

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