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Produktion Mercedes startet C-Klasse-Produktion in USA

| Redakteur: Gerd Steiler

Das Werk Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama erweitert sein Produktionsprogramm um die C-Klasse Limousine. Bislang liefen dort die SUV-Baureihen M-, R- und GL-Klasse vom Band.

Mercedes hat im US-Werk Tuscaloosa die Produktion der neuen C-Klasse gestartet. Tuscaloosa ist der dritte Standort des globalen C-Klasse-Produktionsverbunds.
Mercedes hat im US-Werk Tuscaloosa die Produktion der neuen C-Klasse gestartet. Tuscaloosa ist der dritte Standort des globalen C-Klasse-Produktionsverbunds.
(Foto: Daimler)

Mercedes-Benz hat in seinem US-amerikanischen Werk in Tuscaloosa (Bundesstaat Alabama) die Produktion der neuen C-Klasse gestartet. Laut einer Unternehmensmitteilung vom Mittwoch nahm damit der dritte Standort des globalen C-Klasse-Produktionsverbunds die Fertigung auf.

Die neue C-Klasse Limousine läuft erstmals im Werk Tuscaloosa vom Band und ergänzt dessen traditionelles Produktionsprogramm der SUV-Baureihen M- R- und GL-Klasse. Die Limousine der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz wird den Angaben zufolge als erstes Modell auf vier Kontinenten produziert: Nach dem Anlauf im Werk Bremen im Februar und im südafrikanischen Werk East London im Mai soll nach Tuscaloosa in Kürze auch der Produktionsstandort in Peking (China) an den Start gehen.

Bremen fungiert als „Lead-Werk“

Im weltweiten Produktionsverbund steuere Bremen als so genanntes „Lead-Werk“ die globale Fertigung der C-Klasse, von der Werkzeugstrategie über die Schulung der Mitarbeiter aus den internationalen Standorten bis hin zur Produktqualität, heißt es. Laut Mitteilung wurden in Bremen insgesamt rund 500 Mitarbeiter aus den Auslandswerken – darunter mehr als 100 aus Tuscaloosa – geschult, „um als Multiplikatoren ihr Wissen in ihren jeweiligen Stammwerken weiterzugeben“.

Das Werk Tuscaloosa wurde 1995 gegründet und nahm 1997 die Produktion der Mercedes M-Klasse auf. Später kamen die SUVs der GL- und R-Klasse hinzu. Im Jahr 2013 fertigte das Werk mehr als 185.000 Fahrzeuge und beschäftigte am Jahresende über 3.000 Mitarbeiter.

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