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Prüfstandstechnik Messring entwickelt Testverfahren für Notbremsassistent

Autor / Redakteur: ots / Wolfgang Sievernich

Das deutsche Unternehmen Messring hat ein Schienensystem für US-NCAP und Euro-NCAP-Testverfahren entwickelt.

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Messring hat ein Schienensystem für den NCAP-Test des Notbremsassistenten entwickelt, das sowohl den US- als auch Euro-Test nutzen kann.
Messring hat ein Schienensystem für den NCAP-Test des Notbremsassistenten entwickelt, das sowohl den US- als auch Euro-Test nutzen kann.
(Foto: Obs/Messring)

Strikeable Surrogate Vehicle (SSV), heißt das neue Testsystem, mit dem die NHTSA zukünftig Notbremsassistenzsysteme in den USA testen wird. Ab 2018 wird der Notbremsassistent als empfohlene Sicherheitstechnologie in die Bewertungskriterien für alle Neufahrzeuge von US-NCAP aufgenommen. Beim Test simuliert das SSV ein vorausfahrendes Fahrzeug, das vom Assistenzsystem des Prüflings erfasst wird und einen Brems- oder Ausweichvorgang auslöst. Das SSV besteht aus einem Carbon-Nachbau in Form eines realistischen Autohecks.

Schienensystem für beide Testverfahren entwickelt

Messring hat das SSV bereits an das eigene Schienensystem. In Kooperation mit dem amerikanischen Kohlefaser-Unternehmen Wolf Composite Solutions – und Entwicklungspartner der NHTSA - ist eine neue "Hybrid"-Lösung entstanden, die Tests mit beiden Verfahren ermöglicht und das SSV-Target mit den Vorteilen des lateral geführten Euro NCAP Zugsystems von Messring kombiniert. Ohne Umbauarbeiten soll zwischen US und Euro NCAP Test gewechselt werden können. Die Vorteile liegen in einer höheren Flexibilität der geforderten Testszenarien und des gesparten Platzbedarfs auf der Teststrecke.

Mit Ausnahme der amerikanischen Märkte Nord-, Mittel- und Südamerika, die von Wolf Composite Solutions bedient werden, übernimmt Messring weltweit Vertrieb und Service für beide Varianten: Die "Hybrid"-Lösung" mit dem europäischen Original Zugsystem sowie das amerikanische SSV mit dem NHTSA-Schienensystem.

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