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Elektronik Microchip präsentiert Spezifikation der MOST150-Datenverbindungsebene

| Redakteur: Michael Ziegler

Microchip bietet seine eigene Spezifikation der MOST150-Datenverbindungsebene ab sofort unter Lizenz an. Die Technologie steht damit für die unteren Prozedurebenen von MOST150 zur Verfügung.

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Die MOST Cooperation wurde u. a. von OASIS Silicon Systems gegründet, welche im März 2005 von SMSC aufgekauft wurde, die wiederum im August 2012 von Microchip übernommen wurden. Microchip entwickelt aktuell Komponenten, wie den Netzwerk-Schnittstellencontroller OS81118 (INIC), mit denen der Designer die Möglichkeit hat, Autotelefon und Anwendungen mit Wi-Fi-Konnektivität in das MOST150-Netzwerk einzugliedern.
Die MOST Cooperation wurde u. a. von OASIS Silicon Systems gegründet, welche im März 2005 von SMSC aufgekauft wurde, die wiederum im August 2012 von Microchip übernommen wurden. Microchip entwickelt aktuell Komponenten, wie den Netzwerk-Schnittstellencontroller OS81118 (INIC), mit denen der Designer die Möglichkeit hat, Autotelefon und Anwendungen mit Wi-Fi-Konnektivität in das MOST150-Netzwerk einzugliedern.
(Foto: Microchip)

Halbleiterhersteller können damit eine MOST150-Schnittstelle entwickeln sowie entsprechende Bausteine fertigen und vertreiben. Der offene MOST-Standard für Datennetzwerke kommt in Infotainment- und Fahrerassistenzsystemen von Fahrzeugen sowie in anderen Anwendungen zum Einsatz, die von oder mit der MOST Cooperation entwickelt wurden, einem Konsortium großer Automobilhersteller und Zulieferer. Wie bei standard-basierten Technologien üblich, zählt dazu noch zusätzliche Technik und geistiges Eigentum (IP; Intellectual Property). Dies ist für die Implementierung standardbasierter Produkte wichtig, auch wenn sie nicht Teil des Standards an sich sind.

Die MOST Cooperation hat am 1. Oktober 2007 bekanntgegeben, dass die Spezifikationen der Datenverbindungsebene für die entsprechenden MOST-Geschwindigkeitsklassen nach Erreichen bestimmter Ziele freigegeben und lizenziert werden können. Im Rahmen dieser offenen Technologie hat sich Microchip dazu entschlossen, die Spezifikation der MOST150-Datenverbindungsebene früher als in dem 2007 vereinbarten Abkommen zu veröffentlichen. Damit werden andere Halbleiterhersteller dazu ermutigt, an der MOST150-Entwicklung teilzunehmen. Derzeit nutzen mehr als 150 Fahrzeugmodelle die MOST-Technologie. Die MOST Cooperation geht davon aus, dass in den nächsten 3 bis 5 Jahren weitere 60 Modelle mit MOST150 in die Serienfertigung übergehen werden.

Die Spezifikation der MOST150-Datenverbindungsebene steht den Mitgliedern der MOST Cooperation zur Verfügung. Die Verwendung der Spezifikation wird unter RAND-Lizenzbedingungen (Reasonable And Non-Discriminatory) lizenziert, ähnlich wie bei anderen Netzwerkstandards wie dem CAN-Bus (Controller Area Network).

Die MOST-Technologie erlaubt die Vernetzung funktionsreicher Multimedia-Infotainment- und Fahrerassistenzsysteme in Fahrzeugen. Sie verteilt dabei die Funktionen zwischen den verschiedenen Steuerungseinrichtungen im Fahrzeug.

Die MOST Cooperation wurde 1998 von BMW, DaimlerChrysler, Harman/Becker und OASIS Silicon Systems gegründet. Letztere wurden im März 2005 von SMSC aufgekauft, die wiederum im August 2012 von Microchip übernommen wurden.

Weitere Informationen auf der Webseite von Microchip.

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