Förderprogramm Milliardenprogramm für Zulieferer steht

Autor / Redakteur: dpa-afxp / Tanja Schmitt

Die Bundesregierung will kleine und mittlere Automobilzulieferer beim Strukturwandel unterstützen. Im Fördertopf liegen 1,5 Milliarden Euro.

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Wirtschaftsminister Peter Altmaier will Deutschlands Autoindustrie stärken – vor allem kleine und mittlere Zulieferer.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier will Deutschlands Autoindustrie stärken – vor allem kleine und mittlere Zulieferer.
(Bild: BPA/Steffen Kugler)

Mit Milliardenhilfen will die Bundesregierung vor allem kleine und mittlere Autozulieferer beim Strukturwandel unterstützen. Ein entsprechendes Förderprogramm steht nun, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag (19. Februar) in Berlin mitteilte. Insgesamt gehe es um einen Förderumfang von insgesamt 1,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2024.

Ziel sei, mit Investitionen die Transformation der Branche voranzutreiben – beim autonomen Fahren, bei der digitalisierten und nachhaltigen Produktion, der Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle und beim Umstieg auf alternative Antriebe. Unternehmen könnten in Kürze Fördergelder beantragen.

Peter Altmaier will „Deutschland fit für die Zukunft“ machen

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem milliardenschweren Investitionsimpuls für Fahrzeughersteller und Zulieferer: „Damit machen wir den Automobilstandort Deutschland fit für die Zukunft und sichern gute Arbeitsplätze und digitales Knowhow in der deutschen Fahrzeugindustrie.“

Das Programm geht zum Teil zurück auf das im vergangenen Sommer beschlossene Konjunkturpaket der Bundesregierung. Viele Autozulieferer sind derzeit in einer schwierigen Lage. Die Corona-Krise hat für Belastungen gesorgt, zudem müssen die Firmen aber viel Geld in neue Antriebe investieren. Viele Zulieferer hängen noch am Verbrennungsmotor.

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