ÖPNV und Paketdienste Mindestquoten für abgasarme Fahrzeuge beschlossen

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Ein neues Gesetz verpflichtet öffentliche und bestimmte privatwirtschaftliche Unternehmen dazu, dass ein bestimmter Anteil ihrer neuen Fahrzeuge abgasarm oder sogar komplett emissionsfrei ist.

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Die Flotten der öffentlichen Hand und bestimmter Unternehmen sollen umweltfreundlicher werden.
Die Flotten der öffentlichen Hand und bestimmter Unternehmen sollen umweltfreundlicher werden.
(Bild: Jan Rosenow)

Im öffentlichen Nahverkehr, bei der Müllabfuhr und bei der Paketzustellung müssen die Fahrzeugflotten in den kommenden Jahren klimafreundlicher werden. Das sieht das Gesetz über die Anschaffung „sauberer Straßenfahrzeuge“ vor, das der Bundestag am Mittwochabend (5. Mai) verabschiedet hat.

Es verpflichtet die öffentliche Hand und bestimmte privatwirtschaftliche Unternehmen wie Post- und Paketdienste dazu, dass ein bestimmter Anteil ihrer neuen Fahrzeuge abgasarm oder sogar komplett emissionsfrei ist. So muss in Zukunft etwa die Hälfte der neu angeschafften Linienbusse Elektrobatterien oder umweltfreundliche Kraftstoffe nutzen.

Mit der Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie werden erstmals verbindliche Mindestziele für emissionsarme und -freie Pkw, Busse und Nutzfahrzeuge vorgeschrieben. Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger (CDU) betonte, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben seien ein elementarer Bestandteil des deutschen Klimakonzepts.

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