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Vertriebszahlen Mini bremst Absatzrekord von BMW

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

Der Münchner Automobilhersteller eilt mit seiner Kernmarke weiter von Absatzrekord zu Absatzrekord. Nun blicken die Vertriebsverantwortlichen auf die schwächelnde Marke Mini.

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Der Absatz von BMW legte im vergangenen Monat konzernweit um 5,6 Prozent zu.
Der Absatz von BMW legte im vergangenen Monat konzernweit um 5,6 Prozent zu.
(Foto: BMW)

Ein Modellwechsel im Produktangebote der Marke Mini hat im Februar das Wachstum des Automobilherstellers BMW gebremst. Dennoch legte der Absatz im vergangenen Monat konzernweit um 5,6 Prozent auf knapp 141.100 Wagen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce zu. Damit hat BMW erneut einen Absatzrekord geschafft.

Vertriebschef Ian Robertson erwartet im Jahresverlauf weiterhin eine stabile Nachfrageentwicklung. In Genf seien die neuen Modelle wie der 2er Active Tourer und das 4er Gran Coupé auf positive Resonanz gestoßen. „Die Fahrzeuge kommen im Laufe dieses Jahres auf den Markt und geben uns Impulse für weiteres Wachstum“, so Robertson.

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Die neue Bestmarke im Februar verdanken die Münchner dabei in erster Linie der Kernmarke BMW, die um 8,6 Prozent zulegte und auf mehr als 124.800 Autos kam. Wachstumstreiber waren dabei der BMW X3 (23.980 Einheiten / +15,5 %) und der BMW 5er (55.758 Einheiten / + 11,4 %).

Entwicklungspotenzial hat dagegen derzeit die britische Tochter Mini. Ihr Absatz fiel im Februar mit 15.975 Fahrzeugen fast 14 Prozent niedriger aus als im Vorjahresmonat. Als Grund für den Absatzrückgang führte Robertson den Modellwechsel des Mini-Grundmodells an, dessen Neuauflage ab Mitte März in den Verkauf geht. Der Absatz des Mini Clubman stieg dagegen deutlich: In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden insgesamt 2.532 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Trotz der positiven Entwicklung der Kernmarke BMW führt nach den ersten zwei Monaten die Volkswagen-Tochter Audi die Verkaufsstatistik der Premium-Marken knapp an: Die Ingolstädter kommen in diesem Jahr bislang auf 242.400 ausgelieferte Autos (plus 9,3 Prozent), BMW verkaufte seit Jahresbeginn nur unwesentlich weniger: 242.017 Einheiten bedeuten einen Zuwachs in den ersten beiden Monaten von 8,9 Prozent. Daimlers Kernmarke Mercedes-Benz kommt auf 215.753 Autos – kann mit einem Plus von 16,6 Prozent aber die derzeit höchste Wachstumsrate vorweisen.

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