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IAA 2015 Mobilitätskonzepte von BASF

| Redakteur: Jens Scheiner

BASF zeigt auf der diesjährigen IAA neue Kunststoffe, Katalysatoren und Batteriematerialien. Exemplarische Bauteile rund um Fahrwerk, Antrieb, Innenraum und Außenhülle demonstrieren die Bandbreite funktionaler Materialien und Konzepte.

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Exemplarische Bauteile rund um Fahrwerk, Antrieb, Innenraum und Außenhülle stellt BASF auf der IAA 2015 vor.
Exemplarische Bauteile rund um Fahrwerk, Antrieb, Innenraum und Außenhülle stellt BASF auf der IAA 2015 vor.
(Foto: BASF)

Mit dem mikrozelligen Polyurethan-Elastomer „Cellasto“ bietet BASF eine Lösung, um Geräusche und Vibrationen im Fahrzeug zu verringern. Am Stand werden Dämpferlager, Federauflagen sowie elastische Lager für Antriebe mit unterschiedlichen Materialkombinationen präsentiert. Wie das Unternehmen mitteilte, eignen sich die „Cellasto“-Antriebslager mit ihrer leichten, kompakten Bauweise und akustischen Isolation den Anforderungen von Elektro- und Hybridfahrzeugen.

Kunststoffe, Katalysatoren und Batteriematerialien

Den weltweit ersten Kunststoff-Getriebequerträger im Hinterachsrahmen haben ContiTech Vibration Control und BASF für die S-Klasse von Mercedes-Benz entwickelt. Er besteht aus dem technischen Kunststoff „Ultramid A3WG10 CR“, der gegenüber dem Vorgängerträger aus Aluminiumdruckguss 25 Prozent leichter sein soll. Zudem weise er eine bessere Akustik und gute mechanische Eigenschaften auch bei hohen Temperaturen auf.

Der kompakte „EMPRO FWC“ Vier-Wege-Katalysator besteht aus einem einzigen Bauteil und entfernt nach Angaben des Herstellers Feststoffe wie Feinstaub und gasförmige Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide aus dem Abgasstrom von Benzinmotoren.

Außerdem zeigt das Unternehmen unterschiedliche Werkstoffe für Motorabdeckungen, die zur Geräuschdämpfung beitragen sollen. Dazu gehört der hitzebeständige Melaminschaumstoff „Basotect TG“, der im Volkswagen-Motor EA888 für die in Nordamerika gebauten Modelle Jetta, Golf, Passat, Tiguan und Beetle zum Einsatz kommt. Geräusche unter der Motorhaube lassen sich auch mit dem Polyurethan-Weichintegralschaum „Elastofoam I“ reduzieren. Das Material ist geeignet, um leichte Motorabdeckungen im One-Shot-Verfahren, also mit einem Material in einem Prozessschritt, herzustellen. Das so genannte Soft Cover wird in diversen Fahrzeugmodellen des schwedischen Automobilherstellers Volvo serienmäßig eingesetzt.

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