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Hella "Moderates Wachstum" dank Innovationen

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Hella hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank mehrerer Neuerungen in der Lichttechnik seinen Umsatz leicht steigern können.

( Archiv: Vogel Business Media )

Der westfälische Automobilzulieferer Hella hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (31.5.) dank mehrerer Neuerungen in der Lichttechnik seinen Umsatz leicht steigern können. Rund 40 Prozent des um 1,9 Prozent auf 3,087 Milliarden Euro gestiegenen Umsatzes seien im Ausland erwirtschaftet worden, teilte die Hella KGaA Hueck & Co. am Dienstag, 14.09., in Lippstadt mit. Besonders gut liefen die Geschäfte im europäischen Ausland (plus 13 Prozent) und in Asien.

In Deutschland konnte der Umsatz bei 1,8 Milliarden Euro stabilisiert werden. Das operative Ergebnis sei «zufrieden stellend» ausgefallen. Trotz des schwierigen Wettbewerbs habe Hella seine Marktposition gefestigt, teilte das Familienunternehmen mit. Dies sei insbesondere durch ständige Innovationen gelungen. Hella, das zu den 100 größten Industrieunternehmen Deutschlands gehört, ist im vergangenen Geschäftsjahr von einer KG in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt worden.

Damit hat sich der Zulieferer eine Tür zum Kapitalmarkt geöffnet. Bislang ist die Firma aber noch zu 100 Prozent im Besitz der Familiengesellschafter. Hella stellt an 65 Fertigungsstätten weltweit Automobil-Scheinwerfer, Elektronik-Komponenten für Fahrzeuge und Bauteile für Klimaanlagen her. Insgesamt beschäftigt der Konzern 23.900 Menschen.

In Deutschland habe sich vergangenen Jahr die Zahl der Mitarbeiter um 135 auf 12.900 erhöht. Dies gehe ausschließlich auf einen hohen Bedarf an Spezialisten zurück, berichtete das Unternehmen. Im Fertigungsbereich wurden hingegen Stellen abgebaut.