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Deutz Motorenhersteller korrigiert Absatzziele

Redakteur: Vera Scheid

Deutz reagiert auf den geringen Auftragseingang und korrigiert seine bisher kommunizierten Absatzziele. Das gab der Motorenhersteller heute (17. Juli) bekannt. Als Gründe nannte das Unternehmen die europäische Schuldenkrise und den anhaltend schwachen Markt in China.

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Die bisher kommunizierten Absatzziele für das Jahr 2012 sind demnach trotz der Verbesserung des operativen Ergebnisses nicht mehr zu erreichen. Deutz wollte den Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres halten. Auf Basis der vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2012 erwartet der Motorenhersteller einen Auftragseingang in Höhe von rund 310 Millionen Euro und einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro. Das operative Ergebnis im zweiten Quartal verbessere sich nach Unternehmensschätzungen voraussichtlich leicht gegenüber dem ersten Quartal 2012.

Im Jahr 2011 waren die Auftragsbücher nach Unternehmensangaben noch gefüllt und die Aussichten für 2012 äußerst positiv. Die Prognose, die das Unternehmen Anfang 2011 abgegeben und im Jahresverlauf angehoben hatte, wurde nach Unternehmensangaben im Berichtszeitraum nicht nur voll erreicht, sondern teilweise sogar übertroffen. Mit einer Umsatzerhöhung um 28,6 Prozent auf 1.529 Millionen Euro (2010: 1.189,1 Millionen Euro) erzielte Deutz im Jahr 2011 einen neuen Umsatzrekord in der heutigen Unternehmensstruktur. Grund für diesen Rekord sei eine deutliche Absatzsteigerung um 37,5 Prozent auf 230.598 verkaufte Motoren (2010: 167.680 Motoren) gewesen.

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