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Electricfil Nachhaltige Sensortechnik

| Redakteur: Bernd Otterbach

Electricfil Automotive hat zwei neue Sensoren entwickelt. Einer erfasst Rußpartikel im Abgasstrang, der andere misst die Winkelpositionen in Elektromotoren und Hybridantrieben.

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Der Rußpartikelsensor arbeitet nach dem Prinzip der Widerstandsmessung. Das Besondere dabei: Der Sensor verfügt über eine CAN-kompatible Kommunikationsschnittstelle. Damit ist er bereits heute in der Lage, die Onboard-Diagnosedaten zukünftiger Normen (EPA 10 und Euro VI) zu liefern. Gleichzeitig meldet er der Motorsteuerung den Beladungsgrad des Filters. Der keramische Messkopf misst den Rußpartikelgehalt im Abgasstrom bis zu 50 mg/m3 und bei Temperaturen zwischen – 40 und + 950 °C. Durch ein integriertes Heizelement, das die angelagerten Rußpartikel verbrennt, lässt sich der Keramikmesskopf bei Bedarf regenerieren.

Speziell für alle Elektro- und Hybridantriebe hat der französische Automobilzulieferer den Positionssensor Empos (Electric Motor Position Sensor) entwickelt. Empos ermittelt die Winkelposition des Motorläufers mit einer Messgenauigkeit von +/- 1° elektrisch bei Motordrehzahlen von über 20.000 U/min.

Auf die gedruckte Schaltung ist eine Flachspule aufgebracht. Sie ersetzt die relativ großen und teuren Wickelspulen herkömmlicher Art. Der ASIC-Chip zur Messsignalverarbeitung und Datendiagnose wird direkt auf die Sensorplatine gelötet, sodass kurze Strompfade für analoge HF-Signale genutzt werden können. Die Winkelpositionen und Diagnosedaten werden über eine serielle Kommunikationsverbindung digital an die Motorsteuerung übertragen.

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